Nicht alles Gold, was in Südafrika jetzt glänzt
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Nicht alles Gold, was in Südafrika jetzt glänzt

9. Juli 2010

Robben Island

Robben Island

Die Frankfurter Rundschau schreibt es auf: Die FIFA inszeniert sich derzeit in Südafrika zwar als großer, größter, noch größerer Menschen- und vor allem Afrikanerfreund. Und ungemein am Weltfrieden und der Völkerverständigung interessiert.

Wie wenig sich die FIFA während der Apartheid in Südafrika aber für diese Themen interessiert hat, legt Autor Ronny Blaschke dar. Zum Beispiel wurde der Fußballverband der Schwarzen (und Inder und Farbigen) von der FIFA nicht anerkannt. Die dealte lieber mit dem Fußballverband, der nur für Weiße zugängig war. Selbst als der Fußballverband der Schwarzen den Ausschluss des weißen Fußballverbandes forderte, weil dieser rassistisch sei, reagierte die FIFA nicht. Als die FIFA dann unter steigendem Druck schließlich doch den weißen Fußballverband aus der FIFA ausschloss, revidierte sie diese Entscheidung nur 2 Jahre später. “Unauslöschlicher Schandfleck” der FIFA-Geschichte nennt ein anderer Journalist diese bizarre Entscheidung. Zwar wurde später erneut der weiße Fußballverband ausgeschlossen, aber auch das wiederum nur auf großen Druck von außen.

Während selbst so altbackene Verbände wie der DFB es inzwischen geschafft haben, ihre Rolle in der Nazi-Zeit aufzuarbeiten oder zumindest nicht mehr totzuschweigen, wartet die Welt vergeblich auf eine Entschuldigung oder überhaupt ein Statement der FIFA zu ihrer damaligen unrühmlichen Rolle.

Es passte einfach nicht ins aktuell so intensiv gepflegte Bild von der so friedliebenden, gerechten FIFA, welches sie so gerne von sich verbreitet.

Die ganze Story gibt es in der Frankfurter Rundschau.

Creative Commons License photo credit: KimNowacki


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