Italien raus — und Lippi geht
24. Juni 2010| Tweet |
Nummer Drei bei dieser WM
In Folge des Ausscheidens ist nach Otto Rehhagel, Raymond Domenech nun schon der dritte Trainer eines Teilnehmers an der Weltmeisterschaft nicht mehr im Amt. Er tritt zurück und übergibt das italienische Nationalteam an Cesare Prandelli, der hierzulande wohl ziemlich unbekannt sein dürfte. Wikipedia weiß zwar einiges über ihn zu berichten, dennoch ist er im hiesigen Sportjournalismus bislang nicht weiter in Erscheinung getreten. Mit Jahrgang 1957 und somit 53 Lebensjahren ist er zudem nicht so viel jünger als sein Vorgänger Marcello Lippi, der 62 Jahre alt ist. Juventus Turin und Atalanta Bergamo waren die wichtigsten Stationen der Spielerkarriere von Cesare Prandelli, als Trainer war er zuletzt 5 Jahre bei AC Florenz tätig.
Wechsel allerdings schon lange geplant
Überraschend ist zwar das Ausscheiden der Italiener, nicht aber der Trainerwechsel. Denn gerade so wie in Frankreich stand auch in Italien dieser Wechsel schon vor dem Turnier in Südafrika fest. Lippi hätte seiner Karriere als Nationaltrainer sicher gerne noch ein paar Spiele dran gehängt, dann hätte er sein Team aber besser einstellen müssen. Zurecht sprach er vorhin in der Pressekonferenz davon, dass die erste Halbzeit seines Teams das schlechteste war, was er je gesehen hat. Und auch vor dem Fernseher musste man sich verwundert die Augen reiben: Das soll das sonst stets gefürchtete Italien sein?
War es, aber jetzt ist das Turnier für Italien schon vorbei. Häme? Ist angesichts einer solch schwachen Mannschaft wohl nicht die Mühe wert.
Das könnte auch interessieren:
» Offiziell: Pretoria eine der lebenswertesten Städte der Welt
» Soweto: Die Townships im Südwesten von Johannesburg
» Olympia 2012: Im Fußball vier Teams aus Afrika dabei
» Kapstadt: Frachter vor Südafrika gestrandet
» Südafrika: Afrika-Cup 2013 hauptsächlich in kleinen Stadien
Schlagworte: Cesare Prandelli, Italien, Marcello Lippi, Nationaltrainer, Otto Rehhagel, Raymond Domenech




