Erste DFB-Pressekonferenz aus dem Velmore Grand
8. Juni 2010| Tweet |
Es folgt Arne Friedrich, der zu einigem ausgequetscht wird: wie seine Vertragslage sei (bekanntlich ist Hertha BSC Berlin in die 2. Liga abgestiegen, während er gerade bei einer WM Stammspieler zu werden scheint), ob er froh sei, endlich in der Innenverteidigung statt auf Außen zu spielen, was er natürlich bejaht, und wie er sich generell eingelebt habe. Nicht zu vergessen die Frage danach, ob Friedrich ein “Ritual” habe, welches er vor einem Spiel begehe. Nein, entgegnet er, da sei er “konservativ”. Man merkt, es fehlen noch die ganz großen Themen, schließlich sind die Deutschen erst knapp einen Tag vor Ort.
Mertesacker und Friedrich in der Pressekonferenz
Per Mertesacker wird ebenfalls zur Kommunikationslage befragt. Auch er könne nach Hause telefonieren, nicht aber untereinander. Zeigt sich auch angetan von der Landschaft, obwohl er sich den Vergleich mit einer “Mondlandschaft” nicht verkneifen kann. Ein Australier fragt auf englisch – im Gegensatz zu Westerwelle lässt Mertesacker die Frage auf englisch zu. Aber gut, sie sind ja dort auch nicht in Deutschland, sondern in Südafrika.
Insgesamt sind beide, Friedrich und Mertesacker, eigentlich genau so, wie man sich Verteidiger vorstellt: solide, ein wenig behäbig, frei von Überraschungen und auch frei von Kreativität. Gleichzeitig stellen sie im Vergleich zu Özil oder Marin wohl den eloquenteren Teil der Mannschaft dar. Wer weiß, was da bei späteren Pressekonferenzen noch an zähem Fleisch folgen wird.
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Schlagworte: Arne Friedrich, Dopingtest, Höhenluft, Per Mertesacker, Pressekonferenz, Telekommunikation




