Neue Golfplätze in Südafrika
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Neue Golfplätze in Südafrika

30. April 2010

Golf breitet sich in Südafrika immer weiter aus.

Golf breitet sich in Südafrika immer weiter aus.

Im Zuge der Fußball-WM in Südafrika gewinnt auch ein anderer Sport am Kap an Bedeutung oder zumindest an Verbreitung. Weil er – immer noch, allen Beteuerungen, das hätte sich geändert – ein ganz besonderes Klientel anzieht, ist es nur dann interessant, diesen Sport überhaupt anzubieten, wenn genügend Mitglieder dieser Klientel im Land oder willens dorthinzureisen sind. Und wenn man nun erwähnt, welcher Sport es ist, der plötzlich einen großen Aufschwung in Südafrika erlebt, dann ist auch klar, welche Klientel gemeint sein muss:

Golf wird immer stärker in Südafrika.

Auch für die Ausübenden dieses Sports ist der inhaltliche, aber auch der glamouröse Reiz, den eine Fußball-Weltmeisterschaft verbreitet, nicht uninteressant. Und so sprießen sie wie Greens aus den Löchern, die neuen Golfplätze in Südafrika.

Golf-Abschlag von einem Berg ins Tal

Besonders herausstechend ist dabei jener Platz, der entgegen den üblichen 18 zu spielenden Löchern noch ein 19. Loch bietet: das Legend Golf & Safari Resort bietet die Möglichkeit, am 19. Loch von einem Hubschrauber auf einen kleinen, etwa 400m hohen Berg gehievt zu werden, von wo aus man ins Tal abschlägt, wo es ein Green zu erreichen gilt, das ganz den äußeren Formen des Kontinents Afrika nachempfunden ist. Dekadent, sicher, aber dennoch eine ungewöhnliche und bemerkenswerte Idee. Zumal die übrigen 18 Löcher jeweils von einem von 18 berühmten Golfprofis gestaltet wurden, von Retief Goosen über Sergio Garcia bis zum unermüdlichen Bernhard Langer. Dieser Platz mitten im Entabeni-Safaripark ist nicht nur ein Highlight im Golfkosmos Südafrikas, sondern in der gesamten Golfwelt.

Kreiert von den Größen des Golfsports aus der ganzen Welt

Doch auch an anderen Orten in Südafrika entstehen neue, attraktive Golfplätze: Der Dainfern Country Club zählt bereits über 800 Mitglieder, Besitzer Clinton Fouche ist ein ehemaliger Rugby-Spieler und scheint sehr populär zu sein. Seine Golf-Anlage, die von einem Fluß durchkreuzt wird, könnte ebenso gut mitten in Europa liegen. Demgemäß ist der Zuspruch weiter groß.

Oder nehmen wir jene Anlage, die von der ehemaligen Weltranglisten-Ersten Annika Sörenstam gebaut wurde: Der “Bushfield Link Championship Parcours” ist ebenfalls im ganzen Lande bekannt. Nahe der Stadt Sun City liegen die Golfplätze “Gary Player” und “Lost City” – mit der Möglichkeit, gleich im Anschluss daran einen kurzen Ritt auf einem Elefanten zu wagen.

Die Golfwelt kann und wird auch nach Südafrika kommen

Es gibt zwar auch jene Beispiele, die von wenig ausgelasteten Anlagen, wenig frequentierten Clubs sprechen, wie es sie auch noch im ganzen Land gibt. Doch gerade so, wie die Weltmeisterschaft in Südafrika gerade — trotz aller Kritik — das ganze Land zu wecken und zu einigen und vor allem zu mobilisieren scheint, liegen auch für den Golfsport die wahren Früchte dieser Entwicklung, die es zu ernten gilt, noch in der Zukunft. Da man davon ausgehen darf, dass zumindest in den Stadien und um sie herum alles getan wurde, was für die Sicherheit der Besucher notwendig ist, wird sich das Bild von Südafrika als attraktivem Reiseziel in Zukunft wohl noch verbessern. Dies gälte dann ebenso für die Mitglieder der Golfwelt, denen eine mondäne Umgebung sicher genauso wichtig ist, wie abwechslungsreiche Kulissen und interessante Speisen (und Drinks) nach einer anstregenden 18er-Runde auf einem der vielen Golfplätze in Südafrika.

Sie werden sicher kommen — Südafrika ist auch in diesem Bereich gut gerüstet.

Creative Commons License photo credit: Scubabix


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