Afrika in Bremen
Touring-Afrika.de - ReiseführerTouring-Afrika.de - Reisen
   
 

 

 


Afrika in Bremen

21. April 2010

Afrika in Bremen

Afrika in Bremen

Südafrika ist im Fußballfieber. Der Rhythmus der Vuvuzelas  klingen nach Deutschland herüber. Auch bei uns steigt langsam die Vorfreude auf das sportliche Großereignis. In Bremen steht der Mai ganz im Zeichen Afrikas. Die Heimat des SV Werder lockt mit einem großen afrikanischen Fest. Innerhalb dieses Festes findet ein großes Straßenfußballturnier auf dem Bremer Marktplatz statt. Der Initiator „Bremen Open City“ lädt bereits am 5. Mai in die Business-Lounge des Weserstadions ein. Das Motto dieser Veranstaltung lautet „Südafrika zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Die Fußball-WM als Entwicklungsmotor“.

Bremen ist die Stadt des Fußballs
Der SV Werder gehört zu Bremen wie die Stadtmusikanten. Kein Wunder, dass die Menschen an der Weser der Fußball-Weltmeisterschaft entgegenfiebern. Doch in Bremen wird man nicht nur den Bundesadlern die Daumen drücken, sondern auch für die afrikanischen Mannschaften in die Vuvuzelas blasen. Immerhin arbeiten und studieren über 5000 Afrikaner in Bremen. Dank der Initiative „Bremen Open City“ beginnt hier die Fußballweltmeisterschaft schon im Mai.

Afrika-Fest mit Straßenfußball-Turnier
Fußballbegeisterte Afrika-Fans sollten am 29. Mai nach Bremen fahren. Dann steigt hier ein Afrika-Fest der Superlative. Die Initiative „Bremen Open City“ lockt mit einem erstklassigen Sport- und Unterhaltungsprogramm. Um 13:00 Uhr findet mitten auf dem Bremer Marktplatz ein Straßenfußball-Turnier statt. Angepfiffen wird es vom ehemaligen Werder-Manager und jetzigen Sonderberater der UN, Generalsekretär für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung, Willi Lemke und dem Bremer Umweltsenator Reinhard Loske. Die Mannschaften der Bremer Polizei, der Bremer Hochschule und der Firmen Käfer, DB Schenker und Neustra treten gegen die afrikanischen Teams „Nelson Mandela“, „Kwame N´Kruma“, Ramses und Haile Selassie an.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm
Nicht nur Fußball-Fans kommen in Bremen auf Ihre Kosten. Die Stadt steht ganz im Zeichen Afrikas. Es gibt ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Gospel-Musik und Trommeln aus Westafrika. Auch die südafrikanische Breakdancerin Loren Lee Henderson mit Bradley „Voue“ Lodewyk und EachOneTeachOne feat. Eavesdrop sorgen für Stimmung. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist der Auftritt der in Hamburg lebenden südafrikanischen Sängerin Lebogang Masemola mit ihrer internationalen Band.
Zudem findet eine große Infomesse statt. Vierzig afrikanische und bremische Vereine, Initiativen und Projekte, wie zum Beispiel der SV Werder, der Panafrikanische Kulturverein und die Hochschulgruppe „Go Ahead“ präsentieren sich auf dem Marktplatz. „Go Ahead“ wird am Nachmittag eine Aidsschleife in der Bremer Innenstadt inszenieren. Selbstverständlich wird auch die Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Durban unterlegt.

Die Initiative Bremen OpenCity

Bremen OpenCity ist eine Initiative, die vom Zentrum für Interkulturelles Management der Hochschule Bremen und “ InWEnt“ im April 2008 ins Leben gerufen wurde. Die Initiative will die kulturelle Vielfalt zeigen und empfängt Zuwanderer mit offenen Armen. Der Zusammenschluss von Kulturen und Gesellschaften und die Integration stehen dabei im Vordergrund.

Dialogforum im Weserstadion

Am 5. Mai findet von 18-21 Uhr ein Dialogforum in der Lounge des Weserstadions statt. Diskutiert wird hier die Frage „Die Fußball-WM als ,Entwicklungsmotor’? -Südafrika zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Die Diskussionsrunde ist offen für Besucher. Zu den Teilnehmern gehört eine Vertreterin der südafrikanischen Botschaft und Experten aus den Bereichen Sport, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Informationen zu Ferienunterkünften in Bremen finden Sie auf casamundo.de.

( Carina Tietz )
Foto: © roloplan – www.pixelio.de


Das könnte auch interessieren:

» Offiziell: Pretoria eine der lebenswertesten Städte der Welt
» Soweto: Die Townships im Südwesten von Johannesburg
» Olympia 2012: Im Fußball vier Teams aus Afrika dabei
» Kapstadt: Frachter vor Südafrika gestrandet
» Südafrika: Afrika-Cup 2013 hauptsächlich in kleinen Stadien

Schlagworte: , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URL

Hinterlasse einen Kommentar










  
Touring-Afrika auf Facebook