Where’s da money?
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Where’s da money?

30. Januar 2010

Pleite, das hört man nicht gerne, pleite waren viele afrikanische Staaten schon oft. Also: Staaten, nicht einzelne Bürger.

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, war Marokko vier Mal zahlungsunfähig, Südafrika drei und Ägypten zwei Mal.

Die Gesamtbilanz des Kontinents sei erschütternd:

Zahlreiche Länder verbrachten mehr als die Hälfte der Zeit seit ihrer Unabhängigkeit im Staatsbankrott. Allerdings handelte es sich um verhältnismäßig geringe Ausfälle, die ohne systemische Konsequenzen blieben.

Selbst Nigeria, das aufgrund seiner Erdölvorkommen eigentlich ein reicher Staat sein müsste, war zwischendurch zahlungsunfähig. Afrika, wir lieben Dich, aber wir verstehen nicht, warum Geld und Entwicklung ein dermaßenes Problem für Dich darstellen, wenn doch Rohstoffe vorhanden sind. Man schaue nur nach Saudi-Arabien oder in die diversen Emirate, wo es den Leuten so gut geht, dass sie einen Hochhaus-Weltrekord nach dem anderen aufstellen. Während der Großteil der Bevölkerung auch in relativem Reichtum lebt.

Warum funktioniert das in Afrika nicht?

Wer eine Antwort weiß, möge diese gerne in den Kommentaren posten.


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