“Deutsches Haus” in Südafrika endet als Flop
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“Deutsches Haus” in Südafrika endet als Flop

5. Januar 2010

Hochtrabende Ziele hatte man in Stuttgart, umso tiefer ist jetzt der Fall.

Hochtrabende Ziele hatte man in Stuttgart, umso tiefer ist jetzt der Fall.

Schweres Geschütz fährt die FAZ in einem Beitrag über ein eigentlich in Südafrika geplantes Projekt auf, für welches der scheidende Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg verantwortlich ist. Geplant war im Zuge dieses Projektes, ein “deutsches Haus” in Südafrika auf die Beine zu stellen, in dem man mittels Anbahnung von Geschäften auch ein wenig Umsatz erzielen können sollte. Doch die Realität sieht anders aus: Von “Dilletantismus” ist die Rede, zuständige Verantwortliche seien wegen ständiger Änderungen der Pläne längst abgesprungen und das Projekt soll lieber heute als morgen gänzlich abgesagt werden. Kein gutes Licht, dass dieses Scheitern auf Deutschland wirft, hatte man doch auch die Marketinginitiative “Deutschland – Land der Ideen” mit ins nun sinkende Boot geholt:

“Spätestens wenn Stefan Mappus (CDU) zu Beginn des neuen Jahres Oettinger im Amt des Regierungschefs folgen wird, dürfte das Projekt eingestellt werden. Wie zu hören ist, würde sich der neue Ministerpräsident trotz seines Fußball-Faibles nämlich kaum ein Negativthema seines Vorgängers aufladen.”

Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Pleiteprojekt keinen dauerhaften Schaden an den deutsch-südafrikanischen Beziehungen anrichten wird oder schon angerichtet hat.

Creative Commons License photo credit: derH


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