The World Cup Kicks Off the African Decade
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The World Cup Kicks Off the African Decade

5. Januar 2010

Weiß natürlich, was los ist. Speziell in Afrika. Bono.

Weiß natürlich, was los ist. Speziell in Afrika. Bono.

Wenn es einer wissen muss, dann er. Der große (ähem, ähem, er ist 1,68m) Bono, der schon die gesamte Welt gerettet hätte, wenn es nur irgendjemand ertragen könnte, ihm in seinem Pathos-triefenden Sermon länger als 5 Minuten zuzuhören. In diesem hier vorliegenden Fall muss man ihn nicht hören, man kann ihn einfach bei der New York Times lesen, was die ganze Angelegenheit gleich schon viel angenehmer werden lässt. Damit wir uns nicht falsch verstehen: So lange er singt, ist alles okay, weitestgehend. Es wird erst dann problematisch, wenn er im Interview mal wieder zum ganz großen Gutmenschen-Schlag ausholt.

In diesem Beitrag jedenfalls geht es um die 10 Dinge, die wir im nächsten (Achtung, Wortspiel!) Jahrzehnt lernen sollten, oder die passieren sollten oder irgendwas Positives jedenfalls, und wer hat es sich ausgedacht? Naja, Bono halt. Und wenn Bono was sagt, dann darf Afrika nicht fehlen. Et voilá haben wir auch glatt noch den Bogen zur anstehenden WM geschafft, denn über die sagt Bono unter der Subüberschrift “The World Cup Kicks Off the African Decade”:

This time round, for the 2010 World Cup, naysayers thought South Africa could not build the stadiums in time. Those critics should be red-faced now. South Africa’s impressive preparations underline the changes on the continent, where over the last few years, 5 percent economic growth was the average. Signs point to a further decade of growth to come. Canny investors will put more capital there. This in turn has the potential to shore up fragile young democracies across the continent. It would be fitting if Nelson Mandela, who has done more than anyone for Africa’s rising, would kick off the opening ceremonies. If he shows up, the world will weep with joy.

Und? Ist irgendjemand jetzt “red-faced”? Ich glaube, wir hier haben nie daran gezweifelt, dass die Stadien der WM rechtzeitig fertig werden würden — allerdings sind wir auch keine nay-sayer. Nun gut, im letzten Punkte hat Bono natürlich recht: Wollen wir hoffen, dass Nelson Mandela noch bis zum Anstoß der WM durchhält und dann, zumindest für diesen kurzen Moment ist die Welt tatsächlich voller “joy”. And happiness. And Bono.

Creative Commons License photo credit: r w h


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