Ein kleines Fußball-Wunder in Nairobi
7. November 2009| Tweet |
Die WM 2010 in Südafrika steht vor der Tür, demgemäß — und diese Wirkung ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen — richtet die Weltöffentlichkeit immer mehr ihre Augen auf den schwarzen Kontinent und dabei nicht nur, aber auch, auf den Fußball, der in Afrika gespielt wird. Über den südafrikanischen Fußball gab es hier schon Einiges zu lesen, heute berichtet Spiegel Online über Fußballer aus Kenia, die aus den Slums von Nairobi kommend die nationale Meisterschaft gewannen und dabei zu landesweiten Stars aufstiegen. Er lebt also auch und ganz besonders in Afrika, der Traum vom sozialen Aufstieg vermittels des Sportes. Diesen Leuten ist er gelungen, und interessant zu lesen ist der gesamte Beitrag auch dann, wenn man sich nicht besonders für Sport im Allgemeinen oder Fußball im Besonderen interessiert. Die Frage bleibt aber, ob es nicht schöner wäre, wenn es solche Märchen nicht gäbe, weil niemand mehr in so schlechten Verhältnissen lebt, dass er einen Aufstieg im Leben unbedingt nötig hat. Weil er schon alles hat, was er zum Leben benötigt. Fußball spielen könnte man dann immer noch, so oder so.
Das könnte auch interessieren:
» Marathon in Boston: Läufer aus Kenia dominieren weiter
» Sprichwort aus Kenia
» Afrika: Kontinent (fast) ohne McDonald's
» Kenia: Öl bei Test-Bohrungen gefunden!
» Infografik: Die beliebsten Touristenziele in Afrika



