Früh aufstehen für die Bolon
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Früh aufstehen für die Bolon

23. Oktober 2009

Bei den Bolon dreht sich alles um die Masken

Bei den Bolon dreht sich alles um die Masken

Die Bolon sind eine kleine Volksgruppe im Nordwesten von Burkina Faso. Gerade mal 5000 Mitglieder leben nahe der Grenze zu Mali. Eins-Plus sendet am Sonntag, den 25.10.2009 einen ausführlichen Beitrag über diese eigenwilligen Menschen, die für ihre außergewöhnlichen Masken bekannt sind.

Sobald die Regenzeit hereinbricht beginnt für die Bolon eine einsame Zeit, denn sie sind komplett von der übrigen Welt abgeschnitten. Die Bolon sind ein mythisches und eigenwilliges Volk und ihre Masken gelten als unheimlich und man glaubt, dass sie mit ihrer Hilfe mit fremden Wesen kommunizieren. Diese Wesen sollen ganz in der Nähe ihrer Dörfer, in der Wildnis leben und über eine sehr große Macht verfügen. Nach dem Glauben der Bolon ist bei diesen Wesen auch der Ursprung der Menschen zu suchen.

Die Masken sind für den Volksstamm von großer Bedeutung. In allen Gebieten Westafrikas werden die Masken den Männern zugeordnet, doch bei den Bolon gibt es eine Ausnahme. Hier existiert die „Mutter der Masken“. Diese führt die Frauen an die Masken heran und soll auch mit den Geheimnissen der Maske vertraut sein.
Ulrike Jung hat die Volksgruppe besucht und stellt in einer sehenswerten Reportage die Sitten und Bräuche der Bolon vor.

Wer den Beitrag live sehen will muss früh aufstehen!

Der TV-Tipp: „Wirbel um die Wesen der Wildnis – Bei den Bolon in Westafrika“, 25. Oktober 2009 um 6:00 Uhr bei EinsPlus.

(Carina Tietz)

Quellenangaben zum Foto: (C) Lothar Henke – www.pixelio.de


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