Auf den Kilimandscharo
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Auf den Kilimandscharo

2. Oktober 2009

Auf den Gipfel des Kilimandscharo

Auf den Gipfel des Kilimandscharo

Der Kilimandscharo ist der höchste afrikanische Berg. Wer ihn besteigen will muss 5895 Meter hinter sich lassen und eine gute Kondition haben. Der Weg zum Gipfel ist ein großes Abenteuer und gerade die letzten Meter können ganz schön Kraft kosten. Doch wer es geschafft hat, der wird mit einem einzigartigen Panorama belohnt. Erst recht bei Sonnenaufgang.
Die erste Etappe legen die Wagemutigen noch gemütlich mit dem Flugzeug zurück. Nach der Landung am Kilimandscharo verbringen viele zunächst noch eine Nacht im Hotel, um für den Aufstieg topfit zu sein. Es gibt zwei Routen. Die klassische Route nennt sich „Marangu“ und sie ist für Anfänger bestens geeignet, da sie die Akklimatisierung leichter macht. Die „Machame“-Route ist knapp 60 Kilometer länger und führt durch verschiedene Klima- und Vegetationszonen zum Gipfel hinauf.
Die Wanderung beginnt in der Regel am Machame Gate, das in 1490 Metern Höhe liegt. Hier werden noch einmal die Rucksäcke gecheckt und darauf geachtet, dass genügend Proviant eingepackt wurde. Manche Führer achten akribisch auf das Gewicht des Rucksackes. Erlaubt sind maximal 20 Kilo. Wer das Gepäck nicht selber tragen will, kann einen Träger anheuern. Luxuriöse Touren kann man sogar mit Träger und Koch buchen. Bei dieser Variante gehen die Träger voraus und wenn die Gipfelstürmer eintreffen sind bereits die komfortablen Zelte aufgebaut und der Koch serviert ein leckeres Menü unterm Sternenhimmel.
Die meisten Wanderer erreichen am ersten Tag das Machame Camp in 2980 Metern Höhe. Die weitere Etappe führt nur noch über Trampelpfade und endet am Shira Plateau. Hier liegt das bekannte Shira Camp. Besucher haben einen  ausgezeichneten Panoramablick auf den Mount Meru.
Die nächste Etappe führt nicht nur weiter zum Gipfel hinauf, sondern dient auch der Akklimatisierung. Er führt über unwegsames Gelände und Geröllfelder zum Lava Tower. Auf diesem Weg treten meist Beschwerden wie Atemnot oder Kopfschmerzen auf. Um sich besser an das Klima zu gewöhnen führen manche Guides die Besucher auf und ab.
Das letzte Camp vorm Gipfel heißt Barafu (4550 m). Von hier sind es noch knapp 1300 Meter bis zum Gipfel. Das Camp ist bekannt für seine ungemütliche Wetterlage. Hier kann es im Zelt ganz schön kalt werden und daher gehört Thermokleidung in den Rucksack. Es wird empfohlen, das Camp um Mitternacht zu verlassen, denn so erreicht man pünktlich zum Sonnenaufgang den Gipfel. Die letzten Etappe führen wieder über Geröll und oft bläst ein kalter Wind. Ein letzte Rast erfolgt am „Stella-Point“. Von hier ist es noch eine Stunde bis zum Uhuru-Gipfel. Den sollte man unbedingt bis Sonnenaufgang erreicht haben.

(Carina Tietz)

Quellenangaben zum Foto: (C) Ultram – www.pixelio.de


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