Afrikanische Airlines im Test: Air Namibia
8. September 2009| Tweet |
Flugreisende nach Afrika kennen das Problem: Nicht alle Flughäfen werden von renommierten Airlines angeflogen. Zudem machen afrikanische Fluggesellschaften Schlagzeilen mit schlechter Wartung und unzureichendem Service. Doch diese Vorurteile treffen noch lange nicht auf jede Airline zu. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, werden wir hin und wieder eine Fluggesellschaft portraitieren. Beginnen möchten wir mit Air Namibia.
Kaum einer weiß, dass Air Namibia schon seit 1947 am Himmel zu finden ist. Damals hieß sie allerdings noch „South-West-Airlines“. Im Laufe der Jahre hat Air Namibia sich einen sehr guten Ruf erarbeitet.
Es gibt zahlreiche Nachtflüge von Frankfurt aus nach Windhoek. Von dort verbindet Air Namibia Kapstadt, Johannesburg, Maun, Katima Mulilo, Luanda und Victoria Falls. Zusätzlich gibt es Inlandflüge nach Oranjemund, Lüderitz, Walvis Bay und Ondangwa. Alle Flüge von und nach Europa werden mit einem modernen A340 durchgeführt. Für die Flüge auf dem afrikanischen Kontinent sind Boeing 737 und Beechcraft-Maschinen im Einsatz.
Das Flugpersonal von Air Namibia ist für seinen guten Service und seine Freundlichkeit bekannt. Die Economy Class der A340-Flugzeuge sind sehr geräumig und haben ein Bestuhlungssystem 2 – 4 – 2. Das schafft eine besondere Atmosphäre und Bequemlichkeit für die Nachtflüge. Neben der Economy Class bietet Air Namibia noch eine Business Class. Passagiere dieser Klasse checken bereits in Frankfurt separat ein und haben freien Zugang zu den VIP-Lounges. Letzteres gilt übrigens auch in Windhoek, Kapstadt, Johannesburg und Luanda. Fluggäste dürfen sich zudem über ein Service Set, erstklassige Menüs und eine reichhaltige Getränkeauswahl freuen. Zudem gibt es eigene Video-Bildschirme mit umfangreichem Programm.
Auch die so üblichen Flugleistungen wie Sondermenü-Service, Betreuung von allein reisenden Kindern, Rail and Fly nach Frankfurt und ein Vielflieger-Programm werden von Air Namibia angeboten. Auf allen Flügen von und nach Frankfurt kann zollfrei eingekauft werden. Die Passagiere können aus einem reichhaltigen Angebot auswählen. Alle Air Namibia-Flüge sind Nichtraucher-Flüge.
Air Namibia befindet sich im Terminal 1 in der Abflughalle B des Frankfurter Flughafens. (Scheck-in-Schalter-Nummern 672 bis 677)
Weitere Informationen gibt es unter www.airnamibia.de
Fazit: Air Namibia gilt als eine sehr sichere Airline. Bisher gab es keinen einzigen Flugzeugverlust und keinerlei ernsthafte Zwischenfälle. Im Jahr 2001 wurde die Maschine am Flughafen München von einem Bodenfahrzeug gerammt. Dabei wurde ein Triebwerk beschädigt. Air Namibia traf keinerlei Schuld. Die beschädigte Maschine parkte auf seinem vorgeschriebenen Platz. In jüngster Zeit (März 2009) kam es zu einigen Triebwerk-Problemen, die aber nie zu beunruhigenden Situationen führten.
(Carina Tietz)
Quellenangaben zum Foto: (C) Uli Carthäuser , www.pixelio.de
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Schlagworte: A340 Air Namibia, Air Namibia, Flüge Windhoek, Sicherheit Air Namibia




