Der Radiotipp: Fania im Deutschlandfunk
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Der Radiotipp: Fania im Deutschlandfunk

21. Juli 2009

Der Senegal ist stolz auf sie und auch die Franzosen sind begeistert von ihrer Stimme. Überall wird Fania gefeiert wie ein Star. Auch in Deutschland geht ihr aktuelles Album immer öfter über die Ladentheke. Der Deutschlandfunk widmet ihr jetzt sogar innerhalb des Nachtradios eine eigene Sendung. Fans und Interessierte dürfen sich auf ein knapp einstündiges Programm freuen.

Ihr ganzes Leben lang ist die Sängerin hin und her gerissen zwischen den beiden Kulturen. Sie liebt Afrika über alles und andererseits kann sie sich dem Charme Frankreichs nicht entziehen. Erst kürzlich gab sie in einem Interview zu: „Ich habe zwei Lieben. Die eine ist Paris und die eine ist Afrika“. Fania ist in beiden Welten zu Hause. Ihr aktuelles Album „Silmakha“ wurde in Frankreich veröffentlicht, aber zunächst tourte sie im Juni 2009 mit großem Erfolg durch den Senegal.

Fania wurde die Musik praktisch in die Wiege gelegt. Ihr Vater lud ständig Musiker ein und ihre Mutter sang und tanzte auf dörflichen Zeremonien. Sie selber sagte einmal, dass zu Hause pausenlos das Radio lief. Das Album „Silmakha“ ist übrigens eine Hommage an ihre Mutter und entsprechend bestückt mit tanzbaren Liedern.

Als Jugendliche schwärmte Fania für die urbane und schwarze Reggea Musik von Bob Marley und James Brown. Auch Prince, PJ Harvey und Serge Gainsbourg haben sie musikalisch geprägt.

Radio-Tipp: „Paris und Afrika – Die zwei Lieben der Sängerin Fania“
Mittwoch, 20. Juli 2009 von 1.05 Uhr bis 2.00 Uhr im Nachtradio des Deutschlandfunks, Moderation Grit Friedrich.

(Carina Tietz)


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