Eine Rundreise durch Madagaskar
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Eine Rundreise durch Madagaskar

20. Juli 2009

Beeindruckende Landschaften auf Madagaskar

Beeindruckende Landschaften auf Madagaskar

Nach etlichen Flugstunden und drei Zwischenstopps, lande ich endlich auf dem internationalen Flughafen von Antananarivo. Die Luft ist zwar heiß, aber es weht ein angenehmer Wind. Heute startet meine einwöchige Rundreise durch Madagaskar. Die Reise beginnt in der Hauptstadt und führt mich per Geländewagen unter anderem nach Andasibe, Manambato und Akanin´ny Nofy. Von dort geht es per Boot weiter nach Tamatave und den Rest der Reise werde ich per Flugzeug zurücklegen. Es ist nicht meine erste Afrikareise und eigentlich bin ich lieber alleine unterwegs. Doch ich habe von Freunden gehört, dass Madagaskar auf eigene Faust ziemlich schwierig zu entdecken ist, da es kaum Straßenbeschilderungen gibt und gerade in der Regenzeit sollen die meisten Straßen nicht passierbar sein. Zudem wird in den ländlichen Gebieten nur Malagassi gesprochen.

Mit drei weiteren Reisenden und einem französisch sprechenden Führer geht es mit dem Jeep vom Flughafen aus nach Andasibe. Die erste Etappe ist beeindruckend und der Blick auf die Reisfelder ist ein ideales Fotomotiv. Meine Mitreisenden haben sich noch für einen Besuch im Exotic Parc von Marozevo entschieden. Hier kann man unter anderem Krokodile, verschiedene Chamäleon-Arten und Schmetterlinge bestaunen. Ich mache mich zunächst im Hotel frisch und werde nach dem Essen zu einer Nachtwanderung aufbrechen. Ein Erlebnis, dass ich nur weiterempfehlen kann. Die nachtaktiven Lemuren beschäftigen mich noch lange.

Der nächste Morgen steht zur freien Verfügung. Ich bin noch immer geschlaucht von der langen Reise und lasse den Tag langsam angehen. Am Nachmittag mache ich einen Spaziergang an den Ufern des Ampitabe Sees. Der Abend klingt ruhig aus, da wir alle am nächsten Morgen ganz früh aufbrechen werden.

Gleich nach dem Frühstück geht es per Boot weiter über den Pangalanes Kanal  nach Tamatave. Dort wartet schon die kleine Propellermaschine, die uns nach Sainte Marie bringen wird. Zwei Tage werde ich die Vorzüge der kleinen Insel genießen. Der Indische Ozean ist herrlich warm ich habe sogar das große Glück einige Buckelwale zu entdecken. Nach einem Ausflug mit dem Fahrrad, einigen Tauch- und Schnorchel-Stunden und einem ausgiebigen Badetag geht es per Flugzeug zurück in die Hauptstadt. Da mein Flug erst am Mittag weitergeht, schaue ich mir noch einen Markt an. Hier werden überwiegend madagassische Kunstwerke verkauft. Für umgerechnet 2 Euro ergattere ich eine handgenähte und gestickte Tischdecke.

Tipp: Weitere Madagaskar-Reiseberichte finden Sie hier!

Quellenangabe zum Foto: (C) www.w-rusch.de

(Carina Tietz)


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