Essen und Trinken in Namibia
29. Juni 2009| Tweet |
Die Gästefarmen in Namibia tischen meisten die die typischen deutschen Gerichte auf. Doch die namibische Küche hat auch einiges zu bieten. Traditionell sind die Gerichte aus Hirse und Kuhmilch. Auch das Fleischangebot ist vielfältig und für uns Europäer geradezu exotisch. Urlauber sollten unbedingt ein Krokodilsteak oder getrocknetes Straußenfleisch probieren. Dazu wird ein frischgezapftes und in Namibia gebrautes Bier serviert. Doch es gibt noch mehr Spezialitäten, die jeden Gourmet auf den Plan rufen.
Namibier essen gerne Fleischprodukte. Am beliebtesten sind Gerichte aus Rind- oder Lammfleisch. Das Rindfleisch stammt nur von einheimischen Farmen und schmeckt somit noch richtig natürlich. Überwiegend im Norden wird „Biltong“ serviert. Diese Fleisch ist luftgetrocknet und scharf Gewürz. Meist handelt es sich dabei um Rind- oder Antilopenfleisch. Alle Fleischsorten werden in Form von Steaks, Braten oder Ragouts zubereitet. Hier steht auch Springbockfleisch weit oben in der Gunst der Genießer. Wer es noch traditioneller liebt, der sollte ein Steak vom Krokodil oder eine Zebra-Fleischspeise kosten.
In typisch deutscher Manier darf auch die Bratwurst auf keiner Speisekarte fehlen. Eine Landesspezialität ist Landjäger-Wurst und „Boerewors“. Beides sind stark gewürzte Bratwürste entweder aus Rind- oder Hammelfleisch.
Entlang der Küste wird natürlich ausgezeichneter Fisch und frische Meerestiere serviert. Lüderitz ist weltbekannt für seine dort gezüchteten Austern. Auch Hummer und Langusten sind eine Spezialität, wobei diese allerdings verhältnismäßig teuer sind. Selbstverständlich gehören auch ganz normale Fischgerichte wie Seezunge, Kabeljau oder Tintenfisch zum Angebot.
Das Angebot an Obst und Gemüse ist gering. Das Land kann aufgrund der klimatischen Bedingungen kaum etwas anpflanzen. Die frische Ware wird aus Südafrika importiert und ist entsprechend teuer.
Ein deutscher Bäcker ist in Namibia fast überall zu finden. Hier werden fast alle Brotsorten angeboten und auch ein frisches Brötchen bekommt man ohne Probleme. Selbst typisch deutsches Schwarzbrot gibt es in fast jeder Bäckerei zu kaufen. Der deutsche Einfluss ist auch bei den Torten und Süßspeisen nicht zu verleugnen. Wer eine Bäckerei oder Konditorei betritt wird mit einem Frankfurter Kranz oder einer Schwarzwälder-Kirschtorte konfrontiert.
Selbst in den ab gelegensten Gegenden kann man in Namibia eine kalte Dose Cola erwerben. Internationales Mineralwasser ist ohne Probleme erhältlich. Die Erfrischungsgetränke werden auch bei Einheimischen immer beliebter. Namibier lieben „Appletizer“. Das Getränk wird aus Südafrika importiert und aus Apfelsaftkonzentrat hergestellt.
Bier wird in Windhoek und Swakopmund gebraut. Das Angebot reicht vom traditionellen Lager, über „Windhoek-Light“ mit wenig Alkoholgehalt bis hin zum deutschen Maibock-Bier.
Quellenhinweis:
Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!
(Carina Tietz)
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Schlagworte: Antilopenfleisch, Austern, Biltong, Boerewors, Essen Namibia, Hirse, Krokodilsteaks, Landjäger, Trinken Namibia, Windhoek-Lager





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Kommentar by Lox — 6. Juli 2009 @ 16:11