Der Tsavo Nationalpark in Kenia
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Der Tsavo Nationalpark in Kenia

12. Juni 2009

Elefant

Elefant (copyright: Karl Scheliessnig)

Der Tsavo Nationalpark liegt im südwestlichen Gebiet Kenias und grenzt an Tansania an. Der Park teilt sich in einen östlichen und einen westlichen Teil, wobei der östliche größer ist als der westliche, aber nicht so gut erschlossen wurde. Gegründet wurde der Nationalpark 1948 und wurde aus verwaltungstechnischen Gründen geteilt, da das Gesamtgebiet nicht verwaltungsfähig war.

Die Grenze zwischen beiden Nationalparks ist durch die Straße von Nairobi nach Mombasa gegeben. Der Tsavo-West-Nationalpark ist etwa 7000 km² groß und unterliegt der Verwaltung der Kenia Wildlife Service. Unter den Tieren befinden sich mehrere der letzten Spitzmaulnashörner, die es noch auf der Welt gibt. Der östliche Teil des Tsavo Nationalparks, der Tsavo-East-Nationalpark, ist dagegen für seine roten Elefanten berühmt. Rot sind diese deswegen, da sie sich mit der vulkanischen roten Erde einreiben, wie es auch andere Elefanten mit normaler Erde tun. Zudem haben sich die Elefantenherden wie auch die Löwenpopulationen vergrößert.

In beiden Gebieten leben viele seltene Vogelarten und Säugetiere. Im Gegensatz zu dem eher bergigen Gebiet des Tsavo-West-Nationalparks ist das Gebiet des Tsavo-East-Nationalparks flach und durch Savannen und Dürre geprägt. Das Klima unterscheidet sich auch dahingehend, dass der eher milde, westliche Teil mehr Besucher anzieht als der heiße und trockene Ostteil. Wichtige Wasserlieferanten sind die Flüße Tsavo für den westlichen, Athi und Galana für den östlichen Teil.

Von Nairobi aus ist der Nationalpark sehr gut per Auto über das Voi Tor oder Manyani Tor zu erreichen. Aus der Richtung Mombasa kommend erreicht man den Park über das Bachuma Tor und von Malindi aus über das Sala Tor. Alternativ gibt es sechs Fluglinien in den Süden und 13 Linien, die einen in den Norden des Parks bringen. In den Parks gibt es einige Sicherheitsvorschriften, wie zum Beispiel Offroad Touren, über die man sich vorher informieren muss, um sich und die Tiere nicht zu gefährden.

Quellenhinweis: Das Foto wird mit freundlicher Genehmigung von www.scheliessnig.at verwendet!


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