Republik Kongo: Strom
10. Juni 2009| Tweet |
Die Stromversorgung ist gerade für Europäer, die ein außereuropäisches Land bereisen, ein wichtiges Thema. Während es für uns selbstverständlich ist, dass permanent Strom zur Verfügung steht, ist das in vielen afrikanischen Ländern keinesfalls eine Selbstverständlichkeit.
In afrikanischen Ländern ist es grundsätzlich so, dass die städtischen Bereiche über eine regelmäßige und zuverlässige Stromversorgung verfügen, während die ländlichen Gegenden häufig noch keinerlei Stromversorgung haben. Auch in der Republik Kongo ist die Stromversorgung lediglich in den großen Städten 100%ig gegeben.
Hauptlieferant für die Energieversorgung im Bereich Strom ist Südafrika. Gerade weil auch der touristische Bereich in der Republik Kongo aufsteigende Tendenzen hat, wird natürlich auch versucht, die Stromversorgung in allen Bereichen des Landes zu gewährleisten. Hierfür wird eine so genannte Entwicklungsbank aktiv, um die Stromversorgung in den nächsten Jahren umfassend zu gewährleisten. Hintergrund ist, dass der Strombedarf im Land eine jährliche Steigerung von rund drei Prozent erfährt und dieser Bedarf soll auch langfristig gedeckt werden.
Leider ist die aktuelle Situation aber noch nicht sehr gut, denn wer sich außerhalb der Städte befindet, muss häufig auf Föhn und Rasierer im elektrischen Betrieb verzichten. Wer sich allerdings auf eine geführte Safari-Tour begibt, kann sicher sein, dass hier die Veranstalter bereits im Vorfeld für eine ausreichende Stromversorgung gesorgt haben, um den Reisenden optimale Bedingungen zu gewährleisten.
Da Reisen in abgelegene Gebiete aber ohnehin nicht empfohlen werden, in denen arme Lebensverhältnisse herrschen und die über keine ausreichende Stromversorgung verfügen, kann der Reisende eine Stromversorgung in den bereisten Gebieten erwarten.
Quellenhinweise zu den Fotos: © Grace Winter / Pixelio
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Schlagworte: Elektrizität, Republik Kongo, Strom, Stromversorgung




