Mombasa (copyright: Karl Scheliessnig)

Mombasa (copyright: Karl Scheliessnig)

Mombasa liegt an der südlichen Küste und ist die zweitgrößte Stadt Kenias. Die Einwohnerzahl liegt bei etwa 800.000 Menschen. Mombasa wurde im 11. Jahrhundert von den Arabern gegründet. Die Stadt entwickelte sich von da an, vor allem während der Zeit des Elfenbeinhandels, der durch die riesigen Elfenbeintore in der Stadt, die so genannten Tusks, symbolisiert wird.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts eroberten die Portugiesen die Stadt, da sie für die Schifffahrt der damaligen Zeit strategisch wichtig war. Aus dieser Zeit stammt noch das Fort Jesus, das auch heutzutage noch von Touristen besichtigt werden kann. Mombasa war darüber hinaus von dieser Zeit an bis ins 19. Jahrhundert hinein eine wichtige Hafenstadt für den Sklavenhandel. Heutzutage ist Mombasas Wirtschaftskraft vor allem durch Kaffeehandel, Stahl und natürlich auch Tourismus geprägt. Das Altstadtviertel, auch Old Town genannt, ist eine besondere Attraktion und sollte auf jeden Fall besucht werden. Die Gebäude sind mehrere hundert Jahre alt, die Straßen bestehen meist aus engen Gassen. Hinter den Fassaden gibt es unzählige verwinkelte Hinterhöfe.

Der Gang durch diese Altstadt hinterlässt einen Eindruck des Mittelalters und ist auf jeden Fall einen größeren Spaziergang wert. Unter den Häusern der Altstadt gibt es noch welche, die mit Korallen gebaut wurden oder welche, die mit Pflanzenmotiven geschnitzte Türen haben, welche aber immer mehr verschwinden, da Touristen diese oft kaufen. Auch das älteste Kloster Mombasas gehört zu den Gebäuden der Altstadt. Am Treasury Square sind noch Gebäude aus der Zeit des britischen Kolonialismus zu sehen.

Mombasa hat einen Flughafen, der etwa 10 km außerhalb des Zentrums liegt. Von dort können Taxis genommen werden. Neben vielen Hotels gibt es auch zahlreiche Restaurants in der Stadt. Fähren bringen die Gäste alle 15 Minuten zur südlichen Küste. Für Informationen steht ein Informationsbüro nahe der Tusks Arch zur Verfügung, das auch telefonisch erreichbar ist.

Quellenhinweis: Das Foto wird mit freundlicher Genehmigung von www.scheliessnig.at verwendet!