Der Nairobi Nationalpark in Kenia
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Der Nairobi Nationalpark in Kenia

3. Juni 2009

Nairobi Nationalpark (copyright: Karl Scheliessnig)

Nairobi Nationalpark (copyright: Karl Scheliessnig)

Der Nairobi Nationalpark existiert seit 1946 und ist damit der erste Nationalpark Kenias. Wie der Name schon sagt, liegt der Nationalpark direkt an der Hauptstadt Kenias Nairobi und ist vom Stadtkern gerade einmal 7 km entfernt. Mit einer Größe von insgesamt 117 km² ist er eher klein geraten. Doch wurde ihm große Bedeutung zu Teil, als der im Jahre 1989 amtierende Präsident Elfenbein verbrennen ließ. Von dem Elfenbein im Wert von etwa 800 000 US Dollar erinnert heute noch ein Denkmal. Im Norden hält ein Zaun die Tiere aus der Stadt heraus, im Süden begrenzt der Mbagathi Fluss den Park.

In dem Nairobi Nationalpark leben mehr als 100 Säugetierarten, darunter sind Gnus, Giraffen, Zebras, Warzenschweine, Impalas, Gazellen und sogar die seltenen Spitzmaulnashörner. In der Nähe der Flüsse leben Krokodile oder Flusspferde, Raubtiere wie Geparde, Löwen oder Schakale haben hier ihr Jagdterretorium.

Zu der Vegetation gibt es zu sagen, dass im Westen bewaldete Hügel den Park überwiegen, Grassavannen herrschen im Norden und Osten und der Süden wird die Landschaft von Galeriewäldern geprägt, überwiegend bestehen diese aus Akazien. Den Park kann man auch auf ausgewiesenen Wegen zu Fuß genießen, diese Wege verlaufen entlang des Athi Rivers. Während der Regenzeit ziehen viele Tiere den Wasserquellen hinterher, weshalb weniger Tiere von März bis Mai und in den Monaten November und Dezember zu finden sind.

Um einen richtigen Eindruck zu bekommen und den Park als Erlebnis mit nach Hause nehmen zu können, sollte der Besuch mit einem ganzen Tag eingeplant werden. Natürlich kann man auch in drei Stunden bereits einen Eindruck gewonnen. Safaris in den Park können in Nairobi von jedem Hotel aus gebucht werden. Da ein sehr gut ausgebautes Straßennetz innerhalb des Nationalparks vorhanden ist, lässt sich der Park auch mit einem normalen PKW erkunden, allerdings sollte zur Regenzeit ein geländegängiges Fahrzeug genommen werden.

Quellenhinweis: Das Foto wird mit freundlicher Genehmigung von www.scheliessnig.at verwendet!


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