Der Meru-Nationalpark in Kenia
25. Mai 2009| Tweet |
Der Meru Nationalpark liegt nordöstlich des Mount Kenia, etwa 100 km von dem Berg entfernt. Als Wildschutzgebiet existiert der Park seit 1959 und bereits sieben Jahre später, im Jahre 1966, wurde er zum Nationalpark ernannt. Er bildet mit weiteren Reservaten, darunter Bisandi, Rahole, North Kitui und der Kora Nationalpark, ein etwa 5000 km² weites Tierschutzgebiet.
Seinen Namen hat der Meru Nationalpark von dem Volk, der Meru, nach dem auch die Stadt benannt worden ist. Dieses Volk wird mit seiner Kultur und Kunst im Meru National Museum gezeigt. Durch die unterschiedlichen Niederschlagsmengen wurde die Vegetation im Park geprägt. So ist das Gebiet im Nordwesten ein von Sümpfen durchsetztes Grasland, welches sich in Richtung Südosten zu einem trockenen Buschland verwandelt. Für die Bewässerung gibt es einige Bäche und Flüsse, die ständig Wasser führen und sich durch das Gebiet ziehen. Entlang dieser Flussläufe wachsen mächtige Anabäume, Feigenbäume, Palmen und Galeriewälder.
Im Südosten wurden durch Erosion bewundernswerte Felsformationen geschaffen. Die seltenen Breitmaulnashörner wurden hier im Jahre 1966 angesiedelt, doch bei einem Angriff von Wilderern getötet. Die neu angesiedelten Tiere werden heute stärker bewacht. Neben diesen sind Elefanten, Zebras, Büffel und Giraffen nicht schwer zu finden. Die Tierwelt bietet auch Löwen, Servalen, Leoparden, Geparden als auch Kuhantilopen oder Gerenuks. Der Park ist auch die Heimat der berühmten Löwin Elsa.
Zu dem Meru Nationalpark gelangt man über die Stadt Meru, welche 370 km nordöstlich von Nairobi liegt. Die letzte Station, auf der man noch einkaufen und auftanken kann, ist Maua. Das Straßennetz und die Straßen sind in einwandfreiem Zustand. Neben Luxusetablissements gibt es auch einige Zeltplätze, auf denen übernachtet werden kann. Die Temperaturen sind durch die Lage am Äquator generell hoch. Die Regenfälle sind zwischen März und April sowie Oktober und Dezember, mit 760 mm im Westen und 400 mm im Osten, am höchsten.
Quellenhinweis: Das Foto wird mit freundlicher Genehmigung von www.scheliessnig.at verwendet!
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Schlagworte: Breitmaulnashorn, Kenia, Meru, Nationalpark, Reservat




