Die Art Gallery in Johannesburg in Südafrika
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Die Art Gallery in Johannesburg in Südafrika

24. Mai 2009

Elefant im Sonnenuntergang

Elefant im Sonnenuntergang

Johannesburg ist mit 3,2 Millionen Einwohnern die größte Stadt Südafrikas in der Provinz Gauteng. Die Stadt weist die Dynamik einer Weltstadt auf. Im Stadtteil Hillbrow befindet sich nicht nur das Verwaltungsgericht, der Constitution Hill, sondern auch der 270 Meter hohe Hillbrow Tower. Er beherrscht die Skyline von Johannesburg und ist auch im Stadtwappen verewigt. Hochhäuser findet man auch im Stadtzentrum. Diese werden von vielen großen Firmen als Bürohäuser genutzt.

Es gibt hier viele Sehenswürdigkeiten, die ein Tourist besichtigen kann. So findet er in der Nähe des Bahnhofes im Joubert Park die Art Gallery. Sie liegt an der Ecke Little und King George Street. Der Eintritt ist frei. Das Museum wurde 1910 auf Betreiben von Sir Hugh Lane eröffnet. Der Architekt Sir Edwin Luyens kam eigens nach Johannesburg, um zu prüfen, ob das Haus nach dem Muster der Lady Florence Phillips, der Spenderin der ersten Exponate, erbaut werden konnte. Es sollte ein öffentliches Museum sein, das mit Hilfe der Stadt finanziert wurde. 1915, kurz nach dem Krieg wurde das Museum ohne Feierlichkeiten für die Öffentlichkeit freigegeben. Nach dem Vorbild Lutyens erweiterte man die Flügel der südlichen Galerien. Die Nordfassade mit ihren Galerien fand 1986/87 ihre Eröffnung.

Das Museum umfasst Sammlungen von einigen hoch bewerteten Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen. Antiquitäten runden die Sammlung ab. Neben den Sammlungen afrikanischer Künstler sind vor allem Exponate aus der Kolonialzeit zu betrachten. Über 200 Exponate aus dem 15. bis 20. Jahrhundert werden in mehreren Sälen ausgestellt. Die neuzeitlichen Ausstellungen beherrschen vor allem die Kunstwerke zeitgenössischer Künstler aus Südafrika. Ausgestellt werden unter anderem Werke aus Ton und Holz sowie Keramik und Bronze.

In den Innenhöfen sind mehrere Plastiken ausgestellt. Auch im Joubert Park sind etliche Skulpturen zu finden. Da der Park leider von vielen Obdachlosen frequentiert wird, gibt es immer wieder Zerstörungen der Bildhauereien. Auch ein Restaurant ermöglicht es den Touristen, sich den afrikanischen Menüs zu widmen. Für Souvenirs steht ein Museumsshop zur Verfügung.

Quellenhinweis: Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!


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