Simbabwe: Drogenproblematik
17. Mai 2009| Tweet |
Die südafrikanischen Länder wie auch Simbabwe haben generell den Drogen einen intensiven Kampf angesagt und der wird rigoros und mit teilweise drastischen Strafen bei Zuwiderhandlungen verfolgt. Drogenvergehen wie bei uns in Europa, die dann in Dealen und Eigenbedarf unterteilt werden und entsprechend unterschiedlich bestraft werden, sind in Afrika prinzipiell nicht bekannt. Dort werden Drogenbesitz und –konsum generell hart bestraft.
Seit 1994 ist es auch in Simbabwe der Fall, dass sowohl gegen Drogen als auch gegen Alkoholmissbrauch drastisch vorgegangen wird. Die Polizei zeigt sich hier unnachgiebig, hart und ahndet rigoros. Neben der Tatsache, dass in Simbabwe – wie überall im südlichen Afrika – nicht zwischen Eigenbedarf und Drogenhandel unterschieden wird, findet auch keine Differenzierung zwischen den so genannten harten und weichen Drogen statt. Besitz und Konsum von Drogen aller Arten ist verboten und wird hart bestraft.
Die Zeiten, als Marihuana noch als Tauschware zwischen verschiedenen bantusprachigen Bevölkerungsgruppen galt, gehören komplett der Vergangenheit an. Seit dem Einzug der Briten als Kolonialherren ist der Handel mit Drogen komplett verboten. Aber trotzdem ist es so, dass noch etwa ein Viertel der Bevölkerung in südafrikanischen Ländern gerade Marihuana konsumiert – und somit Gefängnisstrafen zwischen 8 und 24 Jahren billigend hinnimmt.
Bedingt durch die Öffnung des Landes und das Ende der Apartheid haben sich aber auch negative Aspekte ergeben, denn trotz harter Vorgehensweisen dringen immer mehr harte Drogen in das Land ein. Die Folge ist eine entsprechend verschärfte Drogenkriminalität, die verzeichnet werden muss und der die Justiz mit drastischen Strafen beizukommen versucht.
Generell sollte natürlich jeder die Finger von Drogen jeglicher Art lassen!
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Schlagworte: Alkohol, Drogen, Gefängnis, Kriminalität, Marihuana, Polizei, Simbabwe



