Das Masai Mara National Reserve in Kenia
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Das Masai Mara National Reserve in Kenia

11. Mai 2009

Leberwurstbaum

Leberwurstbaum

Zwei Millionen Zebras und Gnus sind jedes Jahr auf der Suche nach Graslandschaften und Trinkwasser zwischen der Serengeti Tansanias und dem Masai Mara National Reserve unterwegs. Damit ist ein einzigartiges Naturschauspiel in dem etwa 1600 km² großen Gebiet gegeben, das immer wieder viele Touristen anlockt. In einer Höhe von etwa 1500 bis 1800 Meter über dem Meeresspiegel im südwestlichen Teil Kenias lassen sich aber auch die anderen der „Big Five” wie Leopard, Nashorn, Löwe, Elefant und Büffel mit der Kamera einfangen.

Zudem ist das Masai Mara National Reserve auch Weidegrund für Millionen von Zebras, Weißbartgnus und Antilopen, was es zu der größten Versammlung an grasenden Säugetieren macht, wie es sie sonst nirgends auf der Welt gibt. Das National Reserve ist nach dem Hirtenvolk der Masai benannt, welches vor etwa 200 Jahren in dieser Region ihre Heimat fand. Das Wort „Mara” bedeutet bei den Masais soviel wie „bunt gesprenkelt”, womit die vielfältige Landschaft gemeint ist. Galeriewälder mit Leberwurstbäumen und quarzhaltigen Felsen zieren die Landschaft ebenso wie große Flächen mit Savannen aus rotem Gras, in dem einzeln noch Akazien heraus ragen. Der Leberwurstbaum wurde nach seinen Früchten, die wie Leberwürste aussehen und etwa 6 kg schwer werden können, benannt. Viele Flussläufe durchqueren das Gebiet und versorgen das Land mit Wasser.

In den Masai Mara National Park kommt man am besten über kleinere Charterflüge, da fast alle Camps über Landepisten verfügen. Den atemberaubenden Anblick der Tierwanderung können Besucher in den Monaten August und September genießen. Obwohl diese Herden spätestens im November wieder weiter gezogen sind, besteht eine reiche Artenvielfalt, die es zu bestaunen gibt. Die höchsten Niederschlagsmengen fallen in den Monaten März und Mai, in den anderen Monaten gibt es etwa vier Regentage. Nach Regenfällen sollte vor dem Reiseantritt gefragt werden, da Teile des Parks danach kaum befahrbar sind.

Quellenhinweise zu den Fotos: © Ultram / Pixelio


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