Das Tswaing Eco Museum bei Pretoria in Südafrika
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Das Tswaing Eco Museum bei Pretoria in Südafrika

8. Mai 2009

Kleine Fledermaus

Kleine Fledermaus

Pretoria, wegen seiner düsteren Geschichte der Apartheid heute in Tshwane umbenannt, ist die Hauptstadt Südafrikas und gilt aufgrund seiner Konservativität als eine ordentliche Stadt ohne kriminelles Nachtleben oder multikulturelle Bevölkerung. Pretoria wird heutzutage nur noch das Regierungsviertel genannt. Es ist die Heimat für viele Beamten, die in der schicken Südseite von Tshwane wohnen. Im Norden der Stadt findet man den industriellen Bereich mit seinen Werken und Fabriken; die Arbeitsstelle von vielen Menschen aus den Townships.

Zu  den Sehenswürdigkeiten zählt vor allem das Tswaing Krater Museum, das ca. 40 Kilometer von Tshwane/Pretoria entfernt liegt. Es handelt sich um das erste Ökomuseum des Landes. Es befindet sich neben dem Krater, den vor 220.000 Jahren ein riesiger Meteor hinterließ. Das Salt Lake Museum ist täglich von 9.00 – 16.00 Uhr geöffnet, kann aber nur nach telefonischer Vorankündigung unter (012) 790-2302 besucht werden. Über E-Mail kann man auch unter tswaing@nchm.co.za einen Termin erhalten.

Es gibt eine Anzahl von Sammlungen, die Artefakte aus der Steinzeit darstellen. Der Besucher sieht die verschiedenen Schichten der Sedimente, die sich aus dem Krater ablesen lassen. Sie bieten eine ausführliche Geschichte der klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahrtausende  an. Schon in früheren Zeiten hatten die Einwohner eine sich ständig erneuernde Einnahmequelle, das Salz. Es wurde am Ufer des Salzsees abgebaut. Später wurde durch die weiße Bevölkerung der Salzabbau kommerzialisiert.

Entlang des Kraters ist ein einmaliges Feuchtbiotop mit erwähnenswerter Flora und Fauna von Menschenhand entstanden. Die Regierung in Tshwane hielt sich seit Beginn des Projektes an das Versprechen, dass die Einheimischen, die Tswaing, sich an der Planung und Entwicklung beteiligen dürfen. Denn nur so konnte es neue Arbeitsplätze und damit verbunden einen wirtschaftlichen Aufschwung für die Bewohner geben. Denn zu erwähnen ist, dass diese durch die Apartheid benachteiligte Völkergruppe vorher eine Arbeitslosenrate von 40% hatte.

Quellenhinweis: Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!


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