Der Praca 25 de Junho in Mosambik
24. April 2009| Tweet |
Wer historische Spuren verfolgen will, macht sich in Maputo auf den Weg. Vom Café Continental aus geht man weiter auf der Av. Samora Machel, die letztlich in den Praca 25 de Junho mündet. Und genau hier handelt es sich dann um den ältesten Teil der Stadt Maputo. Kunstliebhaber sollten den Platz an Samstagsvormittagen aufsuchen, denn dann findet hier regelmäßig ein Kunstmarkt statt.
Auf der Südostseite des Platzes, genau an der Ecke zur Av. Filipe Samuel Magaia, ist zwischen Hochhäusern der Umgebung das portugiesische wehrhafte Fort namens Fortaleza da Nossa Senhora da Condeicao zu finden. Diese haben die Kolonialherren aus rotem Sandgestein in den Jahren 1851 – 1867 errichten lassen. Das Fortaleza ist denkmalgeschützt und zeigt die typische Atmosphäre, die von portugiesischen Wehranlagen ausgeht und die noch häufiger an der Küste Ostafrikas zu finden sind.
Der Eintritt in das Fort ist frei und es ist täglich zwischen 8 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Allein schon der begrünte Innenhof ist eine beruhigende Oase, die man sich bei einem Besuch in Maputo nicht entgehen lassen sollte, weil hier eben Geschichte pur in sehr schöner Umgebung zu erleben ist.
Im kleinen, angeschlossenen Militärmuseum werden in unregelmäßigen zeitlichen Abschnitten Ausstellungen durchgeführt, in denen historische Fotos und alte Inschriften ausgestellt werden. Dazu werden Kanonen, Tonkrüge und Statuen von ehemaligen Gouverneuren ausgestellt, die sich in Kriegen für ihr Vaterland einsetzten. Die Termine für Ausstellungen müssen allerdings jeweils vor Ort erfragt werden, da es für diese keinen festgelegten Rhythmus gibt.
Quellenhinweis: Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!
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Schlagworte: Denkmal, Maputo, Militärmuseum, Mosambik, Praca 25 de Junho, Stadtteil




