Der Parc National d’Andasibe-Mantadia in Madagaskar
16. April 2009| Tweet |
Die Tour durch den Nationalpark in Madagaskar wird in drei Varianten angeboten. Die 3 – 4stündige Tour, die zumeist auf Wegen des Regenwaldes erfolgt, ist die am meisten gebuchte. Hier können Lemuren bestaunt werden, die in unterschiedlichen Größen und Arten den Regenwald bewohnen. Die Indris sind die größten dieser Gattung und fast nur noch hier im Nationalpark zu finden.
Die Augen aber hauptsächlich auf die niedlichen Halbaffen zu richten, ist sehr schade, denn der Regenwald hat auch ansonsten noch vieles an Flora und Fauna zu bieten, was einen zweiten Blick verdient. Rund 70 Prozent der Flora und Fauna von Madagaskar finden sich nur hier und sind somit endemisch.
Die Nachttour durch den Nationalpark eignet sich hervorragen, um Chamäleons genauer bestaunen zu können, denn die findet man am Tag fast überhaupt nicht. Weil der Nationalpark in der Nacht direkt nicht betreten werden darf, findet diese Tour an der Straße entlang mit Taschenlampen statt. Die Tiere sind auf diese Art einfach zu finden, denn die Haut reflektiert das Licht der Taschenlampe. Die Exemplare sind von ca. 10 cm Größe – mit eingerolltem Schwanz – bis zu deutlich größeren Tieren zu finden. Eine Kamera mit gutem Makro lohnt hier für bleibende Erinnerungen.
Übernachtet werden kann in Bungalows, zum Beispiel des Hotels Feorn’ny Ala, in verschiedenen Größen und mit Standardausstattung mit Dusche, WC sowie dem unentbehrlichen Moskitonetz. Direkt am den Park begrenzenden Kanal ist das Hotel gelegen. Das dazugehörige Restaurant bietet eine gute Küche und beim Frühstück kann man auf der Terrasse noch dem Gesang der Indris im benachbarten Park lauschen.
Insgesamt umfasst der Nationalpark eine Fläche von rund 12.810 Hektar, der in zwei Gebiete unterteilt ist: das kleinere Réserve Spéciale d’Analamazaotra und den größeren Parc National.
Quellenhinweis: Das Foto wird mit freundlicher Genehmigung von www.w-rusch.de verwendet!
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Schlagworte: 'Andasibe-Mantadia, Chamäleon, Lemur, Madagaskar, Naitonalpark, Reservat




