Das Bensusan-Museum in Johannesburg in Südafrika
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Das Bensusan-Museum in Johannesburg in Südafrika

3. April 2009

Schabrackenschakal

Schabrackenschakal

Johannesburg, genannt die Goldstadt, liegt in der Provinz Gauteng, eines der goldreichsten Abbaugebiete Südafrikas. Geprägt von der goldenen Einnahmequelle, ist Jo’burg zu einem Moloch der Industrie geworden. Mit knapp 8 Millionen Einwohnern, die zum Teil in Townships wohnen und Arbeiter bei den Goldminers sind, ist die Stadt die zweitgrößte Metropole in Südafrika.

Für Touristen aufgrund der hohen Kriminalitätsrate nicht gerade für den Langzeiturlaub geeignet, aber trotzdem für kurze Besuche hochinteressant. Man sollte sich die Sehenswürdigkeiten anschauen wie z. B. das Bensusan Museum and Library of Photography in Newton, einem Stadtteil von Johannesburg, 121 Bree Street. Die Öffnungszeiten sind Di. – So. von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Das Museum befindet sich in einem Gebäude, wo früher ein alter Obst- und Gemüsemarkt untergebracht war. Mit einer gesammelten Spende von Amateur-Fotografen begann die Geschichte des Museums. Nachdem der Bürgermeister von Johannesburg, Namensgeber des Museums,  Dr. Arthur Bensusan, 1968 seine Privatsammlung aus über 30 Jahren, dem Museum zur Verfügung stellte, wurden immer mehr Exponate aus alten und neuen Zeiten gesammelt. Geologische Ausstellungsstücke wie Felsenbilder oder Gesteinsformationen im Miniformat wechseln mit Bildern und Fotographien ab. Sie reichen von der Frühzeit Afrikas bis hin zum Aufklärungszeitalter.

Man kann das Museum schon als Auge von Afrika bezeichnen, denn die Fotografien zeigen den Lebens- und Naturwandel im Zeichen der Zeit. Ob es sich nun um eine detaillierte Fotoreportage über die „Mining people“ handelt oder um Bilder aus der Kolonialzeit, damals mit den ersten Fotoapparaten geschossen – jeder Besucher bekommt einen Einblick in die jeweilige Lebensphase.

Sehr eindrucksvoll sind die Bilder, die seinerzeit von der Inhaftierung von Nelson Mandela und fünfzehn weiteren Deliquenten gemacht worden sind. Man hatte sie des Verrates angeklagt, aber sie wurden erst nach 4 Jahren freigesprochen. Führungen müssen vorab telefonisch abgesprochen werden unter der Rufnummer 011-833-5624. Ein bewachter Parkplatz am Mary Fitzgerald Square steht den Besuchern zu Verfügung.

Quellenhinweis: Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!


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