Das Fort Napier in Pietermaritzburg in Südafrika
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Das Fort Napier in Pietermaritzburg in Südafrika

19. März 2009

Universität in Pietermaritzburg

Universität in Pietermaritzburg

Pietermaritzburg, Hauptstadt der Provinz Kwa-Zulu-Natal, ist eine der schönsten Städte in Südafrika. Viele Sehenswürdigkeiten erinnern noch an die Zeit, als die Stadt 1838 von der britischen Krone bei der Schlacht am Blood River eingenommen wurde. Bedeutend sind vor allem die roten Backsteinhäuser aus der Kolonialzeit, die inmitten von gepflegten Parks oder Gärten, stehen. Diese Gebäude aus der viktorianischen oder edwardischen Zeit sind als Zeugen der Zeit heutzutage Nationaldenkmäler.

Ein noch sehr gut erhaltener Gebäudekomplex ist das Fort Napier in der Napierstreet. Die Festung wurde 1846 von den Briten erbaut und diente lange Zeit der Garnison als Stützpunkt. Während des Ersten Weltkriegs funktionierte die Festung als Konzentrationslager für deutsche Gefangene. Diese stammten zum größten Teil aus der Lüderitzbucht, im heutigen Namibia. Heutzutage dient das Fort als ein Ausstellungsort für eine recht ansehnliche Waffensammlung.  Sie beinhaltet Gewehre und Bajonetts aus den Burenkriegen, aber auch aus späteren Jahren. Unter den Exponaten sind auch die Waffen der damals besiegten Einheimischen, den Zulus und den Matabale, zu sehen. Desweiteren kann der Besucher einige Kanonen bestaunen. Unter den Kanonen befindet sich auch „Long Tom“, eine Kanone von beachtlicher Größe. Die typischen Militärgebäude sind heute noch in einem recht gut erhaltenen Zustand. Öffnungszeiten: jeden Tag von 14:30 bis 16:00 Uhr.

Einem Besuch auf dem nahen Friedhof lässt den Touristen klar werden, dass hier das Militär in alten Zeiten das Sagen hatte. Viele verwitterte Grabsteine erinnern an die Gefallenen, die nicht nur aus der Zeit der Eroberung hier ihr Leben ließen. Dieser Friedhof ist nicht immer geöffnet, deshalb sollte sich der Interessierte vorab bei der Touristenauskunft in Pietermaritzburg erkundigen. Die dazu gehörige Kirche“ St. Georg’s Garnison Church“ wurde als Gedenken und zu Ehren an die Gefallenen im Jahre 1897 errichtet. Eine Tafel mit den Namen der Offiziere und Soldaten soll an die Kriege gegen die Buren und Zulus erinnern.

Quellenhinweise: Die Fotos werden mit freundlicher Genehmigung von www.suedafrika-fotos.de verwendet!


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6 Kommentare »

  1. Sehr geehrte Damen und Herren.
    wenn Sie Fotos und andere Dokumente über das Fort Napier haben, so bitte ich Sie, diese mir kostenfrei an meine E-Mail zu senden. Ich erarbeite eine Chronik über meinen Großvater, der von 1904 bis 1918 u.a. dort inhaftiert war.
    Mit freundlichen Grüßen
    Roland Ruppert

    Kommentar by Ruppert — 28. November 2009 @ 08:08

  2. Sehr geehrter Herr Ruppert,
    Leider haben wir kein weiteres Bildmaterial zum Fort Napier!

    Sollte aber ein Besucher zufällig einige Fotos dazu haben, wäre es super, wenn er sich bei uns meldet! Wir leiten die Fotos dann gerne an Sie weiter.

    Grüße
    Johannes Maurath
    Email: info@touring-afrika.de

    Kommentar by admin — 28. November 2009 @ 11:33

  3. Sehr geehrter Herr Maurath,
    ich habe mit großem Interresse den Kommentar von Herrn Ruppert gelesen.
    Mein Großfater war von Sep.1917-Apr,1919 in Fort Napier interniert! Ich habe aus dieser Zeit 32 Briefe von meinem Großfater, Nachrichten vom Roten Kreutz sowie Fotos aus dem Lager!
    Ich würde sehr gerne mit Herrn Ruppert Kontakt aufnehmen .
    Für ihre Mühen Danke ich im voraus !
    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias Horstmann

    Kommentar by Matthias Horstmann — 24. März 2010 @ 23:36

  4. Sehr geehrter Herr Horstmann,
    gerne gebe ich Ihre Email-Adresse an Herrn Ruppert weiter, dann kann er sich direkt bei Ihnen melden!

    Beste Grüße
    Johannes Maurath
    Administrator

    Kommentar by Johannes — 25. März 2010 @ 16:54

  5. Sehr geehrte Damen und Herren.
    wenn Sie Fotos und andere Dokumente über das Fort Napier haben, so bitte ich Sie, diese mir kostenfrei an meine E-Mail zu senden. Ich erarbeite eine Chronik über meinen Großvater, der von 1904 bis 1918 u.a. dort inhaftiert war.
    Mit freundlichen Grüßen
    Roland Ruppert
    ruppert.roland53@vodafone.de

    Kommentar by Ruppert — 3. März 2011 @ 21:41

  6. Sehr geehrter Herr Maurath
    Bei der Suche nach Informationen bin ich heute auf diese Kommentare gekommen. Ich besitze drei Intarsienbilder (Marqueterien)die ich im Jahre 1986 miteinander an der Sammlermesse in Zürich kaufen konnte. Sie wurden von dem Gefangenen H.M. Mayer angefertigt. Von diesem liegen mir aber keine weiteren Informationen vor und ich weiss auch nicht wie die Bilder zu einem Händler aus St. Gallen CH kamen. Wenn ich nähere Informationen darüber erfahren könnte, würde ich mich freuen. Die Bilder sind unverkäuflich, da ich die Fotos für ein Buch mit Intarsien vorgesehen habe, über das zur Zeit mit einem Verlag verhandelt wird.

    Kommentar by Otto Egge — 4. Juli 2011 @ 00:25

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