Der Kalamaloué-Nationalpark in Kamerun
3. März 2009| Tweet |
Der Kalamaloué-Nationalpark ist ein sehr unbekanntes Reservat und daher kommen kaum Touristen dort hin. Mit seiner Größe von 4500 Hektar ist er recht klein. Das Reservat grenzt an den Chari-Fluss und sein Tierbestand ist um einiges geringer als in Waza. Dafür ist er aber eines der vogelreichsten Gebiete Kameruns und man kann hier noch weitere Tiere wie zum Beispiel Elefanten, Giraffen, Antilopen, Affen und so weiter sehen. Die Elefanten kommen oft während der Dürre-Zeit des Waza hinauf in den Kalamaloué, da seine Landschaft wesentlich buschiger und grüner ist. Sie können hier auch Pirschfahrten mit einem eigenen Fahrzeug oder aber mit einem Führer zu Fuß unternehmen. Die interessanteste Region dafür ist direkt entlang des Flussufers, wo man Flusspferde und Krokodile zu sehen bekommt.
Übernachten kann man in einem Campement, das zwei einfache Zimmer in einem Boukarou hat, die sich allerdings eher in einem schlechten Zustand befinden. Hier bezahlen Sie pro Person knapp fünf Euro. Es besteht aber auch die Möglichkeit zu campen. WC und Wasser darf dann von dem Campement mit benutzt werden. Sie können aber auch in Waza oder Kousséri übernachten.
In Waza ist die Landschaft absolut flach und es ist sehr heiß. Wenn Sie dort übernachten, können Sie zusätzlich an Sehenswürdigkeiten die Kunsthandwerkskooperative Mayo Oujeme und den Waza-Nationalpark besichtigen. Der Waza-Nationalpark ist der bekannteste und tierreichste Nationalpark Kameruns und 170000 ha groß. In dem Kundhandwerkskooperative Mayo Oujeme können Sie günstige Souvenirs bekommen.
Kousséri ist der Hauptort des Verwaltungsbezirkes Logone-et-Chari und hat 19000 Einwohner. Zum Übernachten bietet er Hotels, aber auch Möglichkeiten für einfache Übernachtungen. Die Stadt ist jedoch nicht von besonderem Interesse, da dort dichtes Gedränge und viel Verkehr herrscht.
Quellenhinweise zu den Fotos: © Lothar Henke / Pixelio
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Schlagworte: Kalamaloué, Kamerun, Nationalpark, Reservat




