Das Maritime Museum in Durban in Südafrika
2. März 2009| Tweet |
An Weihnachten des Jahres 1497 erreichte Vasco da Gama die Bucht des heutigen Durban und nannte das Gebiet Terra do Natal – das Weihnachtsland. Doch als Hafen diente der Port Natal dem Seefahrer nicht. Heute ist der Hafen der größte Umschlagplatz von Gütern aller Art. Am meisten jedoch wird Zucker exportiert, rund 800 Tonnen täglich. Die Victoria Embankment, die auch unter dem Namen Explanade bekannt ist, erstreckt sich am Ufer von Natal Bay entlang und ist eine der ältesten Straßen Durbans. Die prominente Straße beginnt im Osten an den Kaianlagen, gefolgt vom Yachthafen bis zur Maydon Wharf, dem Standort des Sugar Terminals.
Bis auf das 1913 errichtete Supreme Court Building, das im sogenannten „colonial-courtyard-Stil“ erbaut wurde, umsäumen die Esplanade moderne Wolkenkratzer mit viel Stahl und Glas. Hier entdeckt der Tourist auch das Maritime Museum, das sich neben der Da Gama Clock, einer Erinnerung an die Entdeckung, befindet. Das Museum besteht aus mehreren historischen Schiffen. Das Natal Maritime Museum kann dienstags bis samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr besichtigt werden.
Der Besucher erfährt alles, was mit der Entstehung des Hafens zu tun hat. Die Schiffe „SAS Durban“, ein Minenjäger aus dem Zweiten Weltkrieg, der „SAS J.R.Moore“ und der „SAS Ulundi“ dürfen ebenfalls „erobert“ werden. Die J. R. Moore ist ein ölbetriebenes Schiff und ca. 40 Jahre alt. Das älteste ist die Ulundi, ein mit Kohle beheiztes Schiff, das schon ca. 80 Jahre auf dem Buckel hat. Alle Schiffe befinden sich in einem sehr guten Zustand.
Besonderer Beliebtheit bei Kindern erfreut sich das integrierte Piratenmuseum. Eine audiovisuelle Vorführung im Laderaum des Schiffes informiert die Besucher über die grausamen Taten der Piraten. Auch bei dieser Besichtigung sollte man darauf achten, dass ein Anfassen der Gegenstände nicht erlaubt ist.
Quellenhinweise zu den Fotos: © joakant / Pixelio
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Schlagworte: Durban, Maritimes Museum, Piraten, Schiffe, Südafrika




