Das Campo Game Reserve in Kamerun
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Das Campo Game Reserve in Kamerun

18. Februar 2009

Gorilla

Gorilla

Der Ort Campo liegt im Süden Kameruns auf einem Hügel über dem Meer. Er hat 5000 Einwohner und es gibt dort nur eine Polizeistation, Schule, Tankstelle, Postamt, einige Hütten und unten am Meer ein kleines Fischerdorf. Das feuchtheiße Klima ermöglicht eine immergrüne Vegetation. An den großen und kleinen Flüssen entlang finden Sie dichte Tropenwälder und entdecken dort auf den Urwaldpisten häufig noch Spuren der deutschen Vergangenheit. Der Süden ist sehr dünn besiedelt und lebt vom Kakao-Anbau und der Holzgewinnung.

Eine touristische Infrastruktur gibt es im Süden – abgesehen von Kribi – nicht. Aber er lädt zur Entdeckungsreise ein, mit der Bevölkerung und ihrem Alltag. Während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis März und Juli/August können Sie eine Reise in den Süden machen. In den restlichen Monaten sind die Pisten kaum befahrbar.

Bei der Ankunft in Campo muss man sich sofort bei der Sicherheitspolizei einschreiben lassen. Campo liegt direkt an der Grenze zu Guinea. Dort gibt es aber keinen Grenzübergang. Der Fluss Ntem, der einen Großteil des Campo Reservates umschließt, bildet die Staatsgrenze.

Im Jahre 2000 wandelte man das Naturreservat Campo in den Nationalpark Campo-Ma´an um, da man dadurch die Abholzung des Waldes verhindern will. Das Naturreservat bestand bereits seit 1932 und umfasst 264000 ha. Wer in dem Nationalpark auf Wandertour gehen möchte, kann mitten im Wald in einem Dorf wohnen. Beim „Service du Tourisme“ bekommen Sie einen Führer und vielleicht auch einen Transport in das Reservat zur Verfügung gestellt. Für eine Wandertour benötigen Sie Trinkwasser, Mückenschutz und Proviant.

Im Reservat leben Flachland-Gorillas, verschiedene Affenarten und Elefanten. Die Tiere bekommen Sie jedoch äußerst selten zu sehen. Die Wanderungen sind sehr beschwerlich durch die feuchte Hitze und die Schwärme von Moskitos. Es gibt in dem Park auch keine touristische Infrastruktur und für den Autoverkehr ist das Reservat bisher vollkommen unerschlossen.

Quellenhinweise zu den Fotos: © speed_blondi / Pixelio


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