Die Japanischen Gärten in Durban in Südafrika
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Die Japanischen Gärten in Durban in Südafrika

8. Februar 2009

Japanischer Garten in Durban

Japanischer Garten in Durban

Durban ist die Metropole in der Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika und liegt mit seinem 6 km langen Sandstrand („The Golden Mile“) direkt am Indischen Ozean. Vasco de Gama fand 1497 die Bucht und nannte sie „Terra do Natal“, aber erst 1824 entstand die erste Siedlung namens Port Natal. 1835 erhielt der Ort den Namen nach dem damaligen Kap-Gouverneur Sir Benjamin D’Urban.

Heute ist die 3-Millionen-Stadt geprägt von einer umfangreichen Wirtschaft und dem Tourismus. Der historische Kern der Stadt beginnt beim Francis Farewell Square. Wenn man durch die Altstadt schlendert, fällt einem auf, dass viele Gebäude noch aus der Kolonialzeit stammen und liebevoll restauriert worden sind. Neben der Durban Art Gallery, das zweitgrößte Kunstmuseum in Südafrika (geöffnet Mo. bis Sa. 8.30 – 16.00 Uhr, So. 11.00 – 16.00 Uhr) sollte man sich das Old Courthouse Museum (Öffnungszeiten wie Art Gallery) anschauen, um mehr über die Geschichte und die europäische Besiedlung des Zululandes zu erfahren.

Auf der Besichtigungstour sollte man auf keinen Fall das Indische Viertel und den Hafenbereich vergessen. Verschiedene Parks säumen das Stadtzentrum. Eine Oase ist der japanische Garten, der im Nordosten Durbans liegt und tagsüber besucht werden kann. Hier reihen sich kleine Pagoden neben holzgeschnitzten Brücken, die über künstlich angelegte Bäche führen. Man blickt in ein Meer von exotischen Blumen und Gräsern. Dieser Garten ist ganz nach der Feng-Shui-Methode angelegt und alles ergänzt sich zu den fünf Elementen Feuer, Wasser, Holz, Erde und Gold (Metall).

Kleine Teiche mit einer Anzahl von stattlichen Koi-Fischen lassen den Besucher verweilen. Dem japanischen Garten wird nachgesagt, dass er eine geheimnisvolle Ruhe ausstrahlt. Und dies ist in der Tat so, denn kaum genießt man das orientalische Flair, wird man in eine andere Welt entführt. Hierbei helfen auch die steinernen Figuren, die sich in den zum Teil asymmetrisch angelegten Beeten befinden. Obwohl der japanische Garten nicht sehr groß ist, bekommt er durch die spezielle Bepflanzung und Gestaltung eine Art Weite.

Quellenhinweise zu den Fotos: © fleury / Pixelio


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