Der Arabuko-Sokoke Forest in Kenia
26. Januar 2009| Tweet |
Der Arabuko-Sokoke Forest ist ein langer Waldstreifen mit einer Fläche von 400 km². Zwischenzeitlich sind weite Teile des Waldes der Abholzung zum Opfer gefallen. Aber noch immer sind große naturbelassene Gegenden vorhanden, in denen der Urwald noch in seinem ursprünglichen Zustand zu bewundern ist. Vor fast zwanzig Jahren hat man einen kleinen Bereich von nur wenigen Quadratkilometern zum Nationalpark gemacht.
Der Wald wird von den Affen beherrscht. Auch Elefanten kann man hier viele entdecken. Außerdem leben hier zwei sehr seltene Tiere: der Sansibarducker, der eine Antilopenart ist, und die Gelbrücken-Elefantenspitzmaus, die größer als eine Maus ist und einen kleinen Rüssel hat. Viele exotische und wunderschöne Schmetterlingsarten flattern hier durch die Lüfte und teilen sich den Luftraum im Wald mit vielen Vogelarten, darunter sechs, die auf der ganzen Welt vom Aussterben bedroht sind.
Informationen über den Nationalpark erhält man beim Forest Visitor Centre, dass sich nur etwa 1,5 Kilometer von Gedi entfernt befindet. Es ist täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr geöffnet. Hier erhält man alles, was man für einen Tag im Nationalpark benötigt. Farbige Broschüren erhält man schon ab umgerechnet etwa 3,50 Euro. Im Forest Visitor Centre kann man sich auch einen Führer an die Seite stellen lassen. Ein solcher offizieller ASF-Guide kostet etwa 3,00 Euro für einen Vor- oder Nachmittag und 6,00 Euro für den ganzen Tag. Wenn man eine Führung in der Nacht wünscht, muss man dafür 4,00 Euro auf den Tisch legen. Ein Führer ist auf jeden Fall empfehlenswert, da er die Geheimnisse und schönen Stellen des Waldes am besten kennt.
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es zwar keine, man darf aber mit einem eigenen mitgebrachten Zelt im Wald campen. Hierbei sollte man sich aber eigene Verpflegung mitbringen und alle Vorschriften bezüglich des Anzünden eines Feuers beachten.
Man kann den Nationalpark sowohl mit einem Auto als auch zu Fuß erkunden. Für das Auto kommen jedoch nur zwei Wege in Frage. Alle anderen sind nur durch eine Wanderung erreichbar. Wenn man tiefer in den Wald vordringen möchte, ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld eine detaillierte Karte zu beschaffen. Die Landkarten, die vom Forest Visitor Centre ausgegeben werden, reichen hierfür häufig nicht aus.
Quellenhinweise zu den Fotos: © Joujou / Pixelio
Das könnte auch interessieren:
» Suaheli Online-Wörterbuch
» Angola: Die größte Ölplattform der Welt
» Googles heutiges Doodle: Howard Carter, der Entdecker von Tutanchamuns Schatzkammer
» Ostafrika: Fregatte "Bremen" bricht nach Somalia auf
» Auf Safari: Richtiges Verhalten gegenüber wilden Tieren
Schlagworte: Arabuko-Sukoke, Kenia, Nationalpark, Wald




