Der Waza-Nationalpark in Kamerun
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Der Waza-Nationalpark in Kamerun

16. Januar 2009

Straußenherde

Straußenherde

Der Waza-Nationalpark befindet sich im Bezirk Extrême-Nord in Kamerun. Zunächst kann man hier natürlich zahlreiche Tierarten in ihrem natürlichen Umfeld beobachten. Sogar wilde Tiere wie Löwen kann man aus direkter Nähe live erleben. Eine Besonderheit sind die hier lebenden Giraffen, da diese in den westafrikanischen Staaten ziemlich selten sind. Auf der Fläche von 170000 Hektarn leben viele weitere wilde Tiere wie Elefanten, Strauße und Perlhühner. Wie zu Hause fühlen könnte man sich, wenn man sich die Vogelwelt ansieht: gerade in den Wintermonaten sieht man hier unsere heimischen Zugvögel, die zur Überwinterung in den Süden fliegen.

Das Gebiet ist sehr abwechslungsreich. Wo gerade noch weite Ebenen zu sehen waren, die während der Regenzeit häufig überflutet werden, befindet man sich plötzlich im Wald. Akazien sind hier die vorherrschende Baumart.

Man kann entweder über den Flughafen in Salak/Maroua oder in N’Djamena/Taschd anreisen. Von Maroua aus geht auch ein Bus, mit dem man etwa drei Stunden benötigt, um den Nationalpark zu erreichen. Man kann sich auch schon in Maroua ein Auto mit Fahrer mieten. Je nachdem, wie groß und luxuriös man den Wagen behalten möchte, kostet das umgerechnet zwischen 40 und 60 Euro pro Tag.

Die beste Besuchszeit für den Park ist von November bis Juni. Zu dieser Zeit ist es hier sehr trocken und heiß, allerdings sind die Wege besser befahrbar als in der Regenzeit. Der Park ist täglich von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Ausländische Touristen müssen für den Eintritt 7,70 Euro bezahlen. Es ist erforderlich, dass man sich für 4,60 Euro einen Führer nimmt. Weitere Aufschläge kommen auf den Eintrittspreis, wenn man ein Fahrzeug oder Kameras dabei hat.

Wer einen längeren Aufenthalt im Waza-Nationalpark anstrebt, kann sich in den traumhaften Rundhäuschen vor dem Nationalpark einmieten. Sie bieten einfache Zimmer und man kann den Pool nutzen. Die Zimmer kosten 20 bis 25 Euro pro Nacht. Es gibt sogar ein Restaurant, in dem man heimische Spezialitäten genießen kann. Für Besucher mit „Heimweh“ gibt es sogar einige europäische Gerichte zur Auswahl. Interessenten, die französisch verstehen, können sich auf der offiziellen Homepage des Parks weiter Informationen einholen.

Quellenhinweise zu den Fotos: © dido-ob / Pixelio


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1 Kommentar »

  1. [...] können Sie zusätzlich an Sehenswürdigkeiten die Kunsthandwerkskooperative Mayo Oujeme und den Waza-Nationalpark besichtigen. Der Waza-Nationalpark ist der bekannteste und tierreichste Nationalpark Kameruns und [...]

    Pingback by Der Kalamaloué-Nationalpark in Kamerun | Afrika Reiseblog — 3. März 2009 @ 08:02

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