Groß-Simbabwe in Simbabwe
5. Januar 2009| Tweet |
Great Zimbabwe war eine Handelsstadt der Shona im Mittelalter, die vom 11. bis zum 15. Jahrhundert bestanden hat. Heute sind hier nur noch große Ruinen zu sehen, die ein Volumen von etwa 485500 m³ Mauerwerk einnehmen. Man findet die Ruinen, wenn man von Harare aus etwa drei Stunden mit dem Auto in Richtung Süden fährt. Diese Steinbauten sind die ältesten und gigantischsten weit und breit. Die UNESCO erklärte Groß-Simbabwe zum Weltkulturerbe.
Während der Kolonialzeit wurden große Teile der Ruinen zerstört, da die Siedler aus den Mutterländern hofften, hier große Schätze und Reichtümer zu entdecken. Wenn man heute so durch die alten Trümmer schlendert, kann man kaum glauben, dass hier einmal das Leben pulsiert hat und tausende Menschen hier ihrer Arbeit und dem Handel mit der ganzen Welt nachgingen. Die Stadt hatte durch den fruchtbaren Grund und die Goldreserven beste Voraussetzungen, großen Reichtum zu erlangen.
Great Zimbabwe war für das Volk der Shona außerdem ein wichtiges Religionszentrum. Die Priester priesen ihre Götter im Gebet für alles, was Ihnen gegeben wurde und dankten für den Schutz vor allem Bösen. Bis heute ist nicht wirklich geklärt, was dazu führte, dass die Stadt unterging.
Wenn man die Ruinen besuchen möchte, sollte man sich dafür den ganzen Tag Zeit nehmen, nicht zuletzt wegen des langen Anreiseweges. Am Eingang zur Stadt befindet sich ein Museum, bei dem man einen Reiseführer (Trail Guide to the Great Zimbabwe National Monument) dafür erwerben kann. Vor der Stadt wohnt ein bekannter und beliebter Reiseführer, Moses Magavadera. Er führt Touristen durch die Ruinen und erzählt viel von seiner Kultur und der Geschichte der Steinbauten.
Wenn man mehrere Tage in der Gegend verbringen möchte, kann man sich eine der zahlreichen Unterkünfte mieten, die es vor der Stadt gibt. Man kann hier in allen Preisklassen ein Zimmer finden. Eine Besonderheit ist die „Lodge at the ancient city“. Die Unterkünfte wurden in die Granitfelsen hineingebaut, so dass man das Gefühl hat, sich mitten in den Ruinen zu befinden. Weitere Informationen zu den Übernachtungsmöglichkeiten findet man unter www.touchwild.com.
Quellenhinweise zu den Fotos: © gd / Pixelio
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Schlagworte: Great Zimbabwe, Groß-Simbabwe, Handel, Ruinen




