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Touring-Afrika Blog
27. Januar 2012 - Veröffentlicht in Algerien
 Bey von Constantine Die ältesten Funde menschlicher Spuren gehen in Algerien auf 2,2 Millionen Jahre zurück. Die Fundstätte trägt den Namen Oued Boucherit. Etwa 1,75 Millionen Jahre alt sind die Funde bei Ain el-Hanech, wo sich neben gejagten Nashörnern und Elefanten auch Waffen fanden, zum Beispiel Schlagsteine oder Splitter. Überhaupt erlangten diese vom Menschen bearbeiteten Steine im gesamten Maghreb eine hohe Qualität. Die meisten ihrer Nutzer werden wohl Nomaden gewesen sein. Herausragende Leistung dieser Menschen: Sie entwickelten einen Griff für die Steinspitze, um so besseren Halt beim Hantieren mit dieser Waffe zu haben. Die Fundstätten derartiger Waffen sind über das gesamte Gebiet von Marokko bis Tunesien verteilt.
Zwischen 15.000 und 10.000 vor Christus war die gesamte Küstenregion dann vom Iberomaurusien bevölkert, eine Kultur, die als menschliche gilt und nicht der Kultur der Neandertaler zugerechnet wird. Gegen Ende des 5. Jahrhunderts nach Christus wurden die Berber schließlich von den Arabern unterworfen, woraufhin die Berber mehrheitlich den islamischen Glauben annahmen. Allerdings wurden sie seitens der Araber nicht als Gleichberechtigte behandelt, weshalb sie sich den Charidschiten anschlossen. Mitte des 12. Jahrhunderts wurde der gesamte Maghreb schließlich von den Almohaden als das ihrige betrachtet. Diesen Beitrag weiterlesen »
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26. Januar 2012 - Veröffentlicht in Afrika, Reisetipps
 Rechts ein Stück von San Miguel In der Hauptstadt des lange Zeit portugiesisch besetzten Angolas, Luanda, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt die Festung Sao Miguel von Luanda. Sie liegt auf dem alten Berg von Sao Paulo, und befindet sich damit in der Nähe der Landbrücke zur Ilha do Cabo.
1576 ließ der erste Gouverneur Paulo Dias de Novais dieses Fort errichten. Die Portugiesen hatten hier ab 1575 gesiedelt, schnell wurde ihnen klar, dass dieser attraktive Platz im Süden Afrikas auch weitere Interessenten anziehen würde. Also musste eine Sicherung her, eine befestigte Anlage, welche in Form eines Polygons hier schließlich errichtet wurde. Diesen Beitrag weiterlesen »
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26. Januar 2012 - Veröffentlicht in Reisetipps, Südafrika
 Kapstadt mit Tafelberg von See aus Zumindest ein Anlass zu dieser Entwicklung liegt auf der Hand. In Kapstadt ist die Zahl der verfügbaren Hotels zuletzt stark angestiegen. Natürlich hat das mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2010 zu tun, es gibt aber noch weitere Gründe. Zum Einen hat die Art, wie sich Südafrika — glücklicherweise ohne größere Vorfälle im Bereich der Sicherheit — der Welt präsentiert hat, dafür gesorgt, dass Südafrika als Reiseziel überall an Popularität gewonnen hat. Zum Anderen ist die Diversifizierung des Reisemarkts, besser: Der Art zu reisen, auch nicht an den jeweiligen Verantwortlichen in Kapstadt vorbei gegangen. Deshalb wollte man sich breiter aufstellen und mehr und unterschiedlichere Angebot bei Übernachtungen in Kapstadt machen. Das ist gelungen. Diesen Beitrag weiterlesen »
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25. Januar 2012 - Veröffentlicht in Afrika
 Um Wildgänse geht es in dem Film nicht Einer der bekanntesten Filme, der in Afrika spielt, ist “ Die Wildgänse kommen“. Dabei spielt er gar nicht wirklich in Afrika. Erstens geht es darin nur um ein fiktives afrikanisches Land, zweitens wurde der Film in Großbritannien und nicht etwa in Zentral- oder Westafrika gedreht. Der Streifen hat sich zu einem echten Klassiker der Filmgeschichte entwickelt. Alleine schon die Namen zwei der entscheidenden Darsteller verdeutlichen, warum: Richard Burton und Roger Moore sind mit von der Partie, wenn dieser Film von 1977 Fahrt aufnimmt.
Die auf eine wahren Geschichte beruhende, nur leicht von den realen Ereignissen abweichende Handlung erzählt die Geschichte einer Söldnertruppe, die den Auftrag hat, einen gefangen genommenen Regierungschef einer fiktiven afrikanischen Nation zu befreien. Dabei gehen sie äußerst brutal vor, doch als sie ihren Auftrag erfüllt haben, hat ihr britischer Auftraggeber kein Interesse mehr an dem früheren Regierungschef, weil er sich mit der neuen Regierung arrangiert hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
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24. Januar 2012 - Veröffentlicht in Afrika, News, Südafrika
 Konferenz der AU in Addis Abeba Nach dem Vorbild der EU eine afrikanische, kontinentweite Freihandelszone zu schaffen, diese Idee ist ungefähr so alt wie die EU in Europa. Doch anders als in Europa liegt der kontinentale Binnenhandel darnieder und eine gemeinsame Freihandelszone scheint weit entfernt. Dennoch kein Grund, den Sand in den Kopf zu stecken, weshalb beim in Kürze stattfindenden Gipfeltreffen der AU, die es tatsächlich gibt und die die Afrikanische Union ist, weiter darüber nachgedacht, wie man der Umsetzung dieser Vision ein Stück näher kommen kann.
Sollten einmal von Kairo bis Kapstadt und von Casablanca bis Antananarivo freier Handel möglich sein, könnte der gesamte Kontinent davon enorm profitieren. Bislang existieren bereits acht unterschiedliche Handelszonen, die sich teils sogar geographisch überlappen. Versuche, wenigstens Teile dieser existierenden Basis zusammenzuschließen, werden unternommen und scheinen vielversprechend zu sein. Diesen Beitrag weiterlesen »
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24. Januar 2012 - Veröffentlicht in Afrika
 Hauptberuflich Musiker, nebenberuflich Entwicklungshelfer - oder war es doch andersrum? Bono hat mal wieder das Wort erhoben im Namen der Armen und Hilfsbedürftigen dieser Welt. Man kann es zwar kaum noch hören, wie sich dieser bigotte Mann, der seine Unternehmen von Irland in die Niederlande transferiert hat, um möglichst wenig Steuern zu zahlen, ständig zum Weltenretter aufschwingt. In der Sache hat er aber wahrscheinlich mal wieder Recht.
Der Zeitpunkt ist ebenfalls gut gewählt: Jetzte gerade beginnen im Bundestag die Verhandlungen über den Haushalt für das Jahr 2013. Klar, dass dazu auch die Frage zählt, wie viel Geld für Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt werden kann. Bono, bekanntermaßen Sänger von U2, mahnt die Bundesregierung, auch in Zeiten wirtschaftlicher Rezession und Eurokrise, nicht an jenen Geldern zu sparen, die Leben in Afrika (und anderen Regionen) sichern helfen. Auch in Großbritannien werde gespart, man verzichte aber dort aufs Sparen, wo es um Menschenleben gehe. Diesen Beitrag weiterlesen »
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23. Januar 2012 - Veröffentlicht in Ägypten, Burkina Faso, Gabun, Marokko, Sambia, Senegal, Südafrika, Tunesien
 Ghana ist beim Afrika-Cup 2012 dabei Der Afrika-Cup hat schon begonnen, am vergangenen Samstag mit seiner Auftaktpartie, jetzt läuft er und es sind viele Spieler aus Europa und somit auch aus der Champions League dabei. Der Afrika-Cup erhält immer mehr Aufmerksamkeit in den hiesigen Breitengraden, auch wenn im Vergleich zu z. B. Frankreich oder Belgien immer noch recht wenig Spieler vom Schwarzen Kontinent in der Bundesliga beschäftigt sind. Aber die Tribünen werden voll sein mit Scouts aus aller Herren Länder und den einen oder anderen Spieler, der beim Afrika-Cup überzeugt, wird man demnächst in einer der europäischen Top-Ligen bewundern können.
Sportlich ist das Turnier übrigens auch deshalb reizvoll, weil viele klassischerweise als Mit-Favoriten antretende Nationen die Qualifikation für den Afrika-Cup 2012 nicht bewältigt haben. Überraschend ist z. B. der Seriensieger Ägypten nicht dabei (wen wundert’s bei den Querelen im Heimatland), aber auch der zumindest frühe starke Vertreter vom Kap, Südafrika, hat es nicht bis ins Hauptturnier geschafft. Diesen Beitrag weiterlesen »
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22. Januar 2012 - Veröffentlicht in Afrika
Auch wenn sie Kamele haben, auch wenn sie den Weg genau kennen und auch wenn sie viele sind, die beim Tragen helfen. Es gibt eine Goldene Regel in Bezug auf Freundschaften zu Nomaden.
Nomaden niemals beim Umzug helfen.
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21. Januar 2012 - Veröffentlicht in Afrika
Schwierige Frage, einfache Antwort: Hier kann man in der Infografik sehen, wo man welche Form von Stecker benötigt, um Strom aus der Steckdose zu beziehen. Äußerst praktisch für alle, die mal nach Afrika reisen und dabei mehr als ein Land auf ihrer Reiseroute haben.
Steckerformen in Afrika.
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20. Januar 2012 - Veröffentlicht in Uganda
 Vielfältige Tierwelt in Uganda Wer Afrika erleben will, wie es in den Klischees, aber auch Träumen von Europäern existiert, der sollte nach Uganda reisen, empfiehlt der Guru unter den Backpacker-Magazinen “Lonely Planet”. Die große landschaftliche Vielfalt sei neben der Exotik von Tier- und Pflanzenwelt einfach zu überwältigend, um sich diese entgehen zu lassen, wenn man auf eigene Faust auf eigene Reisen rund um den Globus gehe.
Der “Lonely Planet” — obwohl erst 1973 die erste Ausgabe des australischen Reisemagazins erschien — ist die renommierteste Publikation, die sich dieser besonderen Form des Reisens widmet. (Benannt ist es übrigens nach einem missverstandenen Text aus einem Song von Joe Cocker.) Eine solche Empfehlung ist zwar immer etwas zweischneidig. Diesen Beitrag weiterlesen »
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