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Nationalparks und Schutzgebiete in Äthiopien

Äthiopien verfügt über 13 Nationalparks, die 1,8 Prozent der Landesfläche ausmachen.

Die ältesten von ihnen sind der Nationalpark Omo und der Nationalpark Simien Mountains, beide 1959 gegründet. Der Omo Nationalpark liegt im Süden des Landes und grenzt an Kenia. Er verfügt über die größte Tierdichte ganz Äthiopiens.

Der Simien-Nationalpark wiederum liegt im Norden. 179 Quadratkilometer groß, liegt er zwischen 2000 und 4500 Metern Höhe. Er ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, unter Anderem, weil hier der vom Aussterben bedrohte äthiopische Steinbock lebt, der natürlich geschützt werden soll.

Der jüngste Nationalpark Äthiopiens ist der Nationalpark Kafta-Sherao, er wurde erst am 1. Januar 2007 eröffnet.

Der Mago-Nationalpark dient in erster Linie dem Schutz von großen Tieren. Dazu zählen hier in Äthiopien Giraffen, Büffel und Elefanten. Der Park birgt sowohl einen Fluss mit dem Namen Mago als auch einen Berg, den "Mount Mago". Das Volk der Mursi ist in den Gebieten dieses Parks angesiedelt.

Der Nationalpark an den Abijatta-Shalla-Seen ist 887 Quadratkilometer groß. Er liegt zudem in der größten Provinz von Äthiopien, nämlich in Oromiyaa. In ihm leben über 300 Vogelarten und rund 30 Säugetierarten.

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